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Die WVG-Sportler unterstützten den Nachbarn vom Sternberger Segelverein e.V. bei der Durchführung der 44. Internationalen Deutschen Meisterschaft der Ixylons.
Begonnen hat das ganze vor einem Jahr als Volker Schön vom Sternberger Verein uns fragte, ob wir nicht die Leitung des Wettfahrtkomitees übernehmen würden und den Obmann des Protestkomitees stellen könnten. Klar, keine Frage wenn es zeitlich passt machen wir das. Terminlich wurde dann noch ein bisschen geschoben, denn wir waren ja alle in Warnemünde im Einsatz.

So lief der Winter mit mehreren Treffen in Sternberg mit den organisatorischen Vorbereitungen. Ausschreibung, Segelanweisung – alles unter der Regie von Jörn-Christoph.
Dann entschieden wir uns, den 61. Städtevergleichskampf im Frühjahr als „Generalprobe“ durchzuführen, um noch eventuelle Kinken und Haken feststellen zu können, denn so hatten wir noch nicht zusammengearbeitet und auch das Equipment musste getestet werden. Heute können wir feststellend sagen: Das war richtig so! Alle Dinge, die verbesserungswürdig waren, wurden abgearbeitet und es gelang eine Meisterschaft auf höchstem Niveau durchzuführen.

Wir reisten am Sonnabend, 15.07.2017 nach Sternberg. Die Crew des Wettfahrtkomitees setzte sich um den Wettfahrtleiter Carsten, seinem Stellvertreter Jörg und jeweils einen Tag, Tobias und einen Tag Volker sowie dem Sternberger Finnsegler André Schmidt auf dem Startschiff zusammen. Eigentlich sollte Marlit auch dabei sein; sie musste leider beruflich bedingt absagen. Das Zielschiff wurde von den Sternbergern um Renate Dai besetzt. Die Luvbahnmarke und Offsetmarke wurde von keinem geringeren als Egbert Swensson, Medaillengewinner bei Olympischen Spielen und Sieger diverser Welt- und Europameisterschaften im 470er und heutiger Inhaber der Firma „Sail Design and Cutting“ betreut. Das Pinnend betreute der ehemalige 470er und heutige Bundesligasegler Robert Remus, Inhaber der Firma „Segelform Robert Remus“. Da fühlt man sich als Wettfahrtleiter und Veranstalter schon gut versorgt. Es klappte perfekt!

Das Protestkomitee wurde von Jörn-Christoph zusammengestellt. Hier gab es unfallbedingt Ausfälle, die unbedingt kompensiert werden mussten. Wie gut, dass man über ein Netzwerk verfügt, so das recht schnell und unproblematisch zwei weitere Schiedsrichter einsprangen. Das Problem besteht hierbei darin, dass sie aus zwei verschiedenen Bundesländern kommen müssen. Mit Anne-Gritt Denda (Brandenburg), Olaf Wulf (Berlin), Andreas Niesner (Sachsen) sowie Bernd Mau (Schwerin) und Jörn-Christoph kamen die fünf Mitglieder letztlich gar aus vier verschiedenen Bundesländern.

Am Sonntag schickten wir letztlich 49 Ixylons auf den Kurs, gemeldet hatten 51! Wir konnten Sonntag und Montag jeweils drei anspruchsvolle Wettfahrten segeln. Nach sechs Up-and-Down-Wettfahrten gewöhnten sich auch die Ixylons an diesen Kurs. Er wird von ihnen nicht so sehr geliebt und sie kreuzen auch weniger vor dem Wind. Ich glaube, da gibt es noch taktische Reserven.

Am dritten Tag konnte auf Grund der widrigen Windbedingungen keine Wettfahrt mehr gesegelt werden. Das Warten bis zur letzten Startmöglichkeit nutzte die Klasse für ein Regelkundeseminar zur neuen WR 2017 – 2020 und zahlreichen allgemeinen Fragen, das spontan von Jörn-Christoph ausgerichtet wurde und regen Zuspruch fand.

Die Meisterschaft sicherten sich Volker Schoen/Andreas Schickel (Sternberg) vor den „jungen Wilden“ Carolin und Gregor Zachäus (Plau am See/Rostock) sowie Johanna Claus und Jan-Ole Höppner (Rostock). Mit dem siebten gemeinsamen Deutschen Meistertitel bauten Volker und „Schicki“ ihren Rekord aus. Für Volker war es sogar der Gewinn der achten Deutschen Meisterschaft!

Insgesamt war es eine Meisterschaft, die sehr harmonisch verlief und nicht nur uns in Erinnerung bleiben wird. Die Sternberger hatte wirklich alles mobilisiert. Die Organisation des Segelvereins Sternberg e. V. unter der Leitung von Jochen Quant (Vorsitzender) und Volker Schoen (stellv. Vorsitzender), die beide auch noch mitsegelten, hat Maßstäbe gesetzt. So hatten wir in unseren jeweiligen Teams leichtes Agieren. Es hat uns ganz ganz viel Spaß gemacht, sowohl auf dem Wasser als auch an Land.

Die Ixylons scheinen mir im Vergleich zu den Piraten organisatorisch besser aufgestellt zu sein. Viele Hände machen mehr und viel Interessantes, wenn man alleine das IXYBlatt, Klassenzeitung der Ixylons, betrachtet. Schade eigentlich, dass sich gefühlt „meine Bootsklasse“, die Piratenklasse, so resistent gegen Vorschläge zur Aktivierung der Klasse und gegen die Zusammenarbeit mit anderen Bootsklassen ausspricht und perspektivisch Veranstalter vergrault. Die Meldezahlen sprechen Bände – es läuft etwas schief!!! Hoffentlich ist das nicht der Anfang vom Ende!?

Nach dem Segeln folgten großartige Stunden an Land. Insbesondere eine Bootsfahrt mit dem Sternberger Fischer über die drei Seen war landschaftlich bezaubernd und die Stimmung an Bord war einfach suuuper. Nicht alle kamen trocken zurück…

Abgerundet wurde die Meisterschaft von einer stimmungsvollen Siegerehrung und einem Meisterschaftsabend, zu dem extra Jörg Vallentin und Band, die dieses Mal aus seiner Frau Hanka und Eddie bestand, um den Abend musikalisch auszugestalten, angereist waren. Der Bassgitarrist musste leider kurzfristig absagen. Auch „Fischi“, der Unterhaltungsgast aus Dabel, war eine Stimmungskanone.

Danke an euch Aktive und an den Veranstalter, dass wir dabei sein durften! Danke an unsere Teams des Wettfahrt- bzw. des Protestkomitees. Es war sehr harmonisch, das Agieren perfekt. Kurzum – es hat uns Güstrowern und auch allen anderen sehr viel Spaß gemacht!

Goode Wind
Carsten Jansen

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