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von Peter Anders

Um es vorneweg zu nehmen: auch 2017 wieder „nur“ Blech-, Holz- oder Ohne-Medaille. Aber der Reihe nach. Mein Schwager Peter und ich reisten am Montag, den 31.07.2017 zum Abend hin an den Ratzeburger See. Der Ausrichter der diesjährigen Internationalen Deutschen Meisterschaft war zum wiederholten Mal der Lübecker Segel-Verein 1885, zuletzt im Jahr 2010 zu ihrem 125. Vereinsjubiläum.

Wunderschönes Gelände mit Kapazität für bestimmt die doppelte Anzahl von Booten, womit wir vor einem jetzt schon deutlich spürbaren Problem stehen: Wo sind die Meldezahlen hin? In unserer Bootsklasse haben wir 132 Boote in der Rangliste. (Zum Vergleich: 2001 waren es 221!) Gemeldet hatten aber nur 32 Schiffe - also weniger als zum Silbernen Beil! Woran das jetzt im Einzelnen liegt, kann ich von dieser Stelle nicht sagen. Ich denke aber, dass für die Zukunft dringend der Zeit- und Ablaufplan für Meisterschaften gestrafft werden müsste. Andere Bootsklassen haben ihre Wettfahrten  auch vom Freitag bis Sonntag durchgeführt mit Donnerstag als Anreise- und Vermessungstag. Wir müssen einfach flexibler reagieren und für den Augenblick festhalten: nicht jeder hat unbegrenzt Urlaub und/oder verdient mit Segeln sein Geld.

Nun zur Regatta:
Fazit ist (und das ist hier ausdrücklich hochachtungsvoll betont!), dass die Ex-Weltmeister, Ex-Europameister und Deutsche Meister (auch hier könnte ich ein Ex einfügen) die Medaillen und Plätze unter sich ausmachten! Deutsche Meister wurden Bernd Höft und Burkhard Rieck mit einem Punkt Vorsprung vor Ines und Thomas Heldt und wiederholten damit ihren Vorjahreserfolg. Auf dem 3. Rang kamen Svenja Thoroe und Butze Bredt ein. Harpo hatte überdies durch eine Havarie im Geschäft noch mit einem zeitlichen Handicap zu kämpfen, so dass beide, also Ines und Harpo, die 1. Wettfahrt nicht mitsegeln konnten. Das ist halt das Los der Selbstständigen! Klasse, mit welcher Hilfsbereitschaft und Fairness der Ausrichter dafür sorgte, dass dann wenigstens zur 2. Wettfahrt das Starterfeld komplett war.

Unsere Wettfahrtserie war von Höhen und Tiefen geprägt: von einem 2. bis zum 14. Platz ging alles in die Wertung. Sehr unglücklich verlief auch die 6. Wettfahrt. Bei ca. 25 Knoten Wind kam es zu einer Kollision zwischen Jens/Susa und uns, was bedeutete, dass wir beide  in ausrichtsreicher Position liegend, mit Kenterungen wertvolle Zeit und Plätze verschenkten. Blöd gelaufen!

Ja, und manchmal kommt es eben vor, dass man mit so vielen unterschiedlichen Platzierungen auf dem üblicherweise undankbaren 4. Platz landet, der dieses Jahr ein glücklicher ist. An gleicher Stelle vor 7 Jahren ging es von Platz 2 am letzten Tag runter auf 5, in diesem Jahr von 8 auf 4! Jeder kann sich vorstellen, dass es dieses Jahr eben ein glücklicher 4. Platz ist, auch wenn wir mehr gewollt hätten…

Meine Zusammenfassung: Es war eine schöne Meisterschaft! Angefangen von der tollen Verpflegung über die Harmonie auf dem Wasser (es gab keine Protestverhandlung) bis zur stimmungsvollen Meisterfeier mit tollen Sonderpreisen. Ich freue mich auf die nächste IDM, nächstes Jahr dann in Steinhude mit hoffentlich mehr Booten!

Hacke Beil!

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