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Abschied von der Segelsaison 2009 Drucken
26.10.2009
Am vergangenen Wochenende wurde auf dem Inselsee Güstrow die diesjährige Segelsaison beendet. Vor der abschließenden Regatta der Saison versammelten sich die drei Güstrower Segelvereine am Flaggenmast des Wassersport–Verein–Güstrow 1928 e.V. (WVG) Der Vorsitzende des WVG Peter Anders zog ein Resümee der abgelaufenen Saison.
Die Güstrower Segler haben auch in diesem Jahr mit etlichen guten Erfolgen von sich reden gemacht. Im Kinder- und Jugendbereich wurden durch die Optimisten, Laser, Cadets und Piraten gute Erfolge bei Regatten in Mecklenburg–Vorpommern und im Ausland erreicht. Allerdings gibt es noch viel zu tun, um an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen zu können.

Bei den Senioren waren die Güstrower im In- und Ausland durch die Piraten, die Hobie Cats, die Omega-3-Klasse und das olympische Finn-Dinghi vertreten.
Dabei sind insbesondere das Erreichen des Vizeweltmeistertitels durch Anke Dahlmann (WVG), sowie der Gewinn der Tschechischen Meisterschaft durch Jens Bauditz/Susanne Thiel hervorzuheben. Außerdem platzierten sich bei den Europameisterschaften in der Schweiz drei Güstrower Piraten unter den ersten 15 Booten (von 76), die Piraten gewannen weiterhin drei Ranglistenregatten, davon u.a. das Silberne Beil in Güstrow (Peter Anders/Peter Bark), die Internationale Schwielochseepokalregatta in Cottbus (Paul Merten/Refa Jacobs) und das Hackebeil in Neustrelitz (Carsten Jansen/Jörgen Mohns). Daneben wurden noch etliche TOP-Platzierungen bei anderen Ranglistenregatten unter den ersten erreicht. Damit unterstrichen insbesondere die Piraten ihre herausragende Stellung im Regattasport.
Auch die Seesegelfreunde, insbesondere des WVG 1928 e.V. waren sehr aktiv und führten viele Segeltörns im In– Ausland durch.

Güstrow hat sich durch die Vereine SV „Einheit“, Sektion Segeln und den Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e.V. bei der Organisation von Regatten einen Namen gemacht. Im Jahr 2009 fanden nicht weniger als sieben vom Deutschen Seglerverband (DSV) anerkannten Ranglistenregatten auf dem Güstrower Inselsee statt. Dabei gingen insgesamt ca. 600 Segelsportler aus dem In- und Ausland in Güstrow an den Start. Ein echter Beweis für die in Güstrow sprichwörtlich gute Organisation, die seglerische Fachkompetenz und herzliche Gastfreundschaft.

Eine Bereicherung ist zweifelsohne auch das Kuttersegeln. Nach dem der Verein Wasser in Güstrow e.V. einen zweiten Kutter zur Verfügung stellte, machen die Matchraces für Außenstehende wie Aktive sehr viel Spaß.

Das Güstrower Segelrevier gilt in Seglerkreisen als ein ideales Revier für den Kinder– und Jugendbereich, was viele Vereine dazu veranlasst, hier auf dem Inselsee Trainingslager durchzuführen.

Gerade hier liegen auch die  Reserven der Güstrower, wie Peter Anders hervorhob. Die Vereine sollten sich auf die Konzentration des Trainings vor der Wende besinnen und aus den idealen Voraussetzungen wesentlich effizienter arbeiten und damit auch weitere Erfolge erreichen können.
Ohne Sponsoren wäre dies alles nicht möglich. So gilt ein herzlicher Dank all den Firmen und Einzelpersonen, die trotz des wirtschaftlich schwachen Klimas in unserem Lande den Segelsport intensiv unterstützen, so dass auch sozial schwächeren die Ausübung des Segelsports weiterhin ermöglicht werden kann, ein Anliegen was die Güstrower besonders groß schreiben.

Ein Dank gilt auch dem Klubhaus am Inselsee, das fast alle Veranstaltungen rundum betreut hat.
Ein Dank gilt aber auch den zuständigen Verwaltungen, die die Vereine in ihren Anliegen stets schnell und unbürokratisch bei ihren Vorhaben unterstützten.

Das anschließend geplante Absegeln konnte der Wettfahrtleiter Carsten Jansen nicht starten, denn es herrschte Windmangel. Ein Novum in dieser Saison, denn die Segler hatten fast die gesamte Saison mit Starkwind zu kämpfen. Das heißt für die Wintermonate, die physische Vorbereitung noch zu intensivieren, da man den zukünftig weiter zu erwartenden Starkwinden entsprechend begegnen will und muss.
Aber auch die Segeltheorie und Spiel und Spaß sowie die Bootsüberholungen werden im Winter bei den Seglern keine Langeweile aufkommen lassen.

So beendeten die Segler aus Güstrow die Segelsaison 2009 mit: „Einem Goode Wind - Ahoi!“
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