Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e.V., An den Bootshäusern 13, 18273 Güstrow info@wvg1928.de

Jansen/Mohns verpassen Titelverteidigung in Neustrelitz knapp

Jugendcrew Bachmeyer/Pentzlin gewinnt Güstrower Herbstregatta

Gleich auf zwei Regatten waren am vergangenen Wochenende die Segler des Wassersport-Vereins-Güstrow 1928 e.V. aktiv. Die Piratenklasse setzte ihre Serie von Ranglistenregatten in Neustrelitz bei der 26. Auflage der Hackebeilregatta auf dem Woblitzsee fort. Zeitgleich fand auf dem Inselsee Güstrow unter der Federführung des WVG die diesjährige Herbstregatta statt.

Während mit Carsten Jansen/Jörgen Mohns, Peter Anders/Peter Bark und Susanne Thiel/Ludger Wetzke gleich drei komplette Besatzungen zur Auswärtsregatta nach Neustrelitz fuhren, war die Beteiligung mit nur 12 Booten in drei Bootsklassen und 17 Aktiven in Güstrow eher spärlich. Jedoch nahmen einige Güstrower zeitgleich auch auf der Ostsee an einem Segeltörn teil.

Während in Güstrow erst am Nachmittag gesegelt werden sollte, konnte Wettfahrtleiter Klaus-Hinrich Ohle vom Verein Mecklenburg-Strelitzer Segler e.V. (VMSS) pünktlich um 10.30 Uhr bei südlichen Winden um 2-3 Beaufort die insgesamt 15 Piraten auf Kurs schicken. Auch hier litt das Meldeergebnis aufgrund der parallel stattfindenden Berliner Meisterschaft. Carsten Jansen/Jörgen Mohns hatten hier 2009 die Trophäe des schweren „Hackebeils“ gewonnen und gingen nun als Titelverteidiger an den Start. Nach einem 2. Platz bei der Werbellinseeregatta und dem Sieg bei der 57. Teterower Herbstregatta sprach die Form auch für die Güstrower Crew, die in der ersten Wettfahrt genau diese unterstrichen und gewannen. Auf Platz 2 folgten die Rostocker Udo Müncheberg/Eberhard Steffen vor den Güstrowern Peter Anders/Peter Bark.

In der zweiten Wettfahrt dreht nicht nur der Wind auf Nord und nahm auf 3-4 Beaufort zu, sondern es kehrte sich auch das Bild um und Müncheberg/Steffen gewannen vor Jansen/Mohns. Diesmal wurden die Teterower Ines Pingel/Thomas Heldt Dritte, während Anders/Bark leider auf Platz 6 abfielen. Mit dem letzten Tagesrennen sollte also zunächst die Entscheidung um die Zwischenführung fallen oder sogar um den Gesamtsieg, falls am Sonntag wie angekündigt kein Wind kommen würde. Die dritte Tageswettfahrt entschieden bei wiederum abflauenden Winden wieder die Rostocker Müncheberg/Steffen für sich. Auf Platz zwei folgten jetzt bereits Pingel/Heldt vor Schnepf/Jäckel (beide Teterow). Mit Platz 4 in der dritten Wettfahrt und Platz 2 in der Zwischenwertung mussten sich Jansen/Mohns begnügen. Peter Anders/Peter Bark lagen am Samstagabend auf Platz 5 nach Platz 7 in der letzten Wettfahrt.

Zwischenzeitlich wurde auch in Güstrow schon gesegelt: Traditionell wird die Herbstregatta genutzt, um junge Optisegler ihre erste Regatta segeln zu lassen oder einen Umstieg in eine größere Bootsklasse zu testen. Bei 5 Beaufort war der Wind jedoch alles andere als für Anfänger geeignet. Wettfahrtleiter Jörg Hillenberg (WVG) verkürzte den Kurs für alle Klasse und straffte so den Zeitplan, weil auch in Güstrow für Sonntag kein Wind vorhergesagt wurde. In der Klasse der Optimisten setzte sich mit Kevin Schöck vom SV Einheit Güstrow (SVEG) erwartungsgemäß der Favorit durch, der die Wettfahrten eins bis drei gewann und erst in der letzten Wettfahrt ein wenig „Gas wegnahm“ und Vierter wurde. Auf Platz zwei in den Wettfahrten eins bis drei folgte ebenfalls vom SVEG Jasmine Neumann, deren Trainingskameradin Julia Peters den Dreifachtriumph des SVEG mit drei dritten Plätzen perfekt machte. Lichtblick der noch jungen Trainingsgruppe der WVG-Optimisten war Tom Schülke, der in der letzten Wettfahrt Zweiter und Gesamtvierter wurde. In seiner allerersten Regatta wurde der 8-jährige Finn-Luca Senkel (WVG), der erst im August das Segeln im Trainingslager erlernte, in allen Wettfahrten Sechster. Dass er jedoch bei diesen Windstärken überhaupt so tapfer durchhielt, war die eigentliche Leistung!

Eng war die Entscheidung bei den Cadets und den Piraten. Etwas überraschend setzten sich bei den Cadets Frederik Reiter/Christian Peters (SVEG) gegen Maximilian Hein/Till Jungjohann vom Segelverein Güstrow (SVG) durch. Nach 4 Wettfahrten lagen beide Crews punktgleich, jedoch gab die letzte Wettfahrt den Ausschlag für den Gesamtsieg von Reiter/Peters. In der Piratenklasse duellierten sich Paul Bachmeyer/Magnus Pentzlin vom WVG mit Andreas Knaus/Gunther Rahmlow (SVEG). Am Ende setzte sich die Jugendmannschaft des WVG mit drei ersten Plätzen gegen die Senioren durch und sorgte so wenigstens für einen Sieg des gastgebenden WVG.

Während in Güstrow also am Sonntag keine Wettfahrt mehr zu segeln war und sich der See auch spiegelglatt präsentierte, stand in Neustrelitz noch eine Wettfahrt auf dem Programm. Auch hier blieb bis zum Mittag der Wind jedoch aus, sodass das Zwischen- zum Endergebnis wurde, womit Jansen/Mohns eine mögliche Titelverteidigung knapp verpassten.

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