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Zur Geschichte: Dieser Termin Anfang bis Mitte Juni war ursprünglich die Reviermeisterschaft des Inselsee Güstrow, die in den 1950er Jahren geboren wurde. Damals gingen sage und schreibe ca. 30 Piraten, mehrere H-Jollen und viele sogenannte Ausgleicher (Boote, die mit Rennwertformeln, heute Yardstickfaktoren, belegt waren, um im Vergleich mit anderen segeln zu können).

Später, als die Teilnahme Güstrower Boote an auswärtigen Regatten anstieg, wurde diese Regatta zur Spartakiade des Landkreises umfunktioniert, also eine Kinder- und Jugendregatta mit Piratenbeteiligung. Nach der Wende wurde es die Jugendmeisterschaft des Landkreises. Sie war eigentlich prädestiniert, Kindern und Jugendlichen, die noch nicht im Spitzenniveau segeln, auch einmal Siege auskosten zu lassen. Nun, nach der Vergrößerung des Landkreises, der nun wesentlich andere Reviere hinzugewonnen hat, wurde diese Regatta vom Güstrower Wettkampfkalender gestrichen. Das fanden wir vom WVG 1928 e.V. sehr schade und so entschieden wir uns, die Güstrower Stadtmeisterschaft aus der Taufe zu heben, um Traditionelles und Bewährtes zu retten.

Die Frage wird sein: Gelingt uns das nachhaltig?

Regattasegeln ist etwas anderes als eine Mittwochsregatta zu segeln, deren Siegerehrung am Ende der Saison steht. Eine Mittwochsregatta hat zum Ziel, die Vereinsmitglieder auch in der Woche auf das Wasser zu locken und das Vereinsleben als auch die Wochenendabsprachen im Beisein vieler, mehr als den sonst „üblichen Verdächtigen“, zu tätigen. Das klappt auf vielen Revieren und vielen Vereinen um uns herum, insbesondere in den größeren Städten wie Schwerin, Rostock, Stralsund, Wismar, Greifswald, recht gut.

Ja, so segelten wir also am vergangenen Wochenende unsere „Güstrower Stadtmeisterschaft“. Das Meldeergebnis kann noch nicht überzeugen, aber es war ein Anfang. Sicherlich waren einige Boote auch auswärts unterwegs, aber es lagen eben auch viele Boote an Land.

Früher gab es den Spruch: Regattasegeln ist das beste Training!

Vielleicht erreichen uns Hinweise, Zusprüche, Kritik. Wir sollen und müssen es auch wollen, mehr zu den ausgeschriebenen Regatten in Güstrow segeln. Ich glaube, es könnte bei höheren Beteiligungen sehr viel Spaß machen und auch den Zusammenhalt der Segler der drei Güstrower Segelvereine stärken.

So segelten wir dann auf dem ersten See bei schwierigen Bedingungen vier ansprechende Wettfahrten. Wir hatten natürlich Glück, dass der Wind, wenn er denn kam, ziemlich richtungskonstant aber auffrischend und abflauend war. Aber es ging. Ich glaube die Aktiven hatten ihren Spaß – wir auch. Es gab sehr unterschiedliche Platzierungen, am Ende gewannen die, die mit den Bedingungen am besten zurechtkamen, denn das Wetter war ja ansonsten toll wie Bolle. Ich bedanke mich bei den Unterstützern Max, Tobias 1+2 sowie Jörn-Christoph, Regine und Monika, die sich für Organisation, Ablauf und Siegerehrung verantwortlich zeichneten.

Solche einheimischen Regatten sollten auch dazu genutzt werden, Wettkampfpersonal zu qualifizieren und nachwachsen zu lassen, sonst müssen wir irgendwann auswärtige Sportfreunde, wenn wir denn noch im Wettkampf segeln wollen, engagieren. Auch Güstrower Sportfreunde, die sich diesen Aufgaben widmen möchten, sind eingeladen mitzumachen.

Goode Wind!
Carsten Jansen (Wettfahrtleiter)

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