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WVG begrüßte 74 Segler zum 7. Güstrower Einhandpokal

Am Wochenende startete der Güstrower Einhandpokal auf dem Inselsee. Bereits zum 7. Mal lud der Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e.V. (WVG) Segler der Jugendklassen Optimist und Laser zu sich auf den Inselsee. Seinen Namen verdankt der Pokal, weil nur Bootsklassen geladen sind, die von einer Hand gesegelt werden bzw. mit einer Person besetzt sind.

Bereits vor Beginn zeichnete sich eine Rekordbeteiligung ab: 74 Jugendsegler aus Schwerin, Rostock, Wismar, Greifswald, Plau am See, Röbel, Waren, Sternberg und Hohen Wieschendorf fanden den Weg nach Güstrow. Mit 48 Booten war die Klasse Optimist am stärksten vertreten, aber auch die Laser-Klasse zeigte eine deutliche Meldesteigerung: Es segelten fünfmal so viele Laser wie 2017.

„Das Meldeergebnis ist rekordverdächtig. Wir haben unsere Meldezahl im dritten Jahr in Serie gesteigert und nun nach sieben Jahren die Regatta da, wo wir sie haben möchten. Dass der Landeskader der Laser in Güstrow segelt, zeigt auch den Stellenwert“, so Peter Anders, Vorsitzender der WVG.

Die Farben des gastgebenden WVG vertraten die Optimistensegler Tim Bennet Krings (9 Jahre), Alexander Regener (9) und Marie Bark (12). „Während Tim und Alexander seit einem Jahr zweimal die Woche trainieren, ist die in der Nähe von Schwerin wohnende Marie erst seit August dabei“, erläutert Tobias Bayer, Jugendtrainer des WVG.

Gut vertreten war der WVG auch bei der Klasse der Laser 4.7 (Segelfläche 4,7 qm) mit Nina Müller (14 Jahre), und den zum Saisonbeginn aus dem Optimisten umgestiegenen Mads-Ove Pagel (13) und Elias Edelberg (12). Zudem segelten Theo Ranis (18) und Alban Romanus (20) im größeren Laser Radial (Segelfläche 5,7 qm), in den auch der ehemalige Landeskadersegler Ludwig Ploen (33) spontan einstieg.

Am Sonnabend peitschten 4-5 und in Böen 6 Windstärken den Inselsee. Zum Nachmittag nahm der Wind sogar zu und es wurden bis zu 30 Knoten gemessen. Für manchen Optisegler war das zu viel und so dezimierte sich das Feld schon in der 2. Wettfahrt auf nur noch 29 Starter. Aus Sicherheitsgründen schickte Wettfahrtleiter Carsten Jansen (WVG) die Optis deshalb nach nur zwei Wettfahrten in den Hafen. Die Lasersegler hingegen segelten vier Wettfahrten. Am Sonntag konnten die Optis bei 2-3 Beaufort noch drei und die Laser zwei Wettfahrten segeln

In fünf Wettfahrten bei den Optimisten gewannen fünf verschiedene Segler. Die beste Konstanz wies dabei Elisabeth Rabe (13) vom Schweriner Yacht-Club auf, die den 7. Einhandpokal vor Lina Hartenberger (12, Hohen Wieschendorf) und Moritz Borowiak (10, SSV 1894) gewann. Balder Henke (SVG) mit Platz 18 wurde bester Güstrower.

Die WVG-Optisegler mussten sich mit hinteren Platzierungen begnügen. Hervorzuheben ist dabei aber der erst neun Jahre alte Tim Bennet Krings, der alle fünf Wettfahrten beendete und auch bei 6 Windstärken bis zum Schluss mitsegelte. Alexander Regner zeigte bei 2-3 Windstärken am Sonntag, dass er für Platzierungen in der ersten Hälfte gut ist. Marie Bark, die ihre erste große Regatta segelte, ließ zwar am ersten Tag die stürmischen Wettfahrten aus, aber am zweiten Tag 10-15 Boote hinter sich. „Das Potential ist da. Auch bei viel Wind muss man trainieren, dann kommen auch bessere Ergebnisse“, weiß Peter Anders aus Erfahrung.

In den Klasse Laser 4.7, in der Philipp Rathmann (Schwerin) alle Wettfahrten gewann, konnte der WVG mit Elias Edelberg glänzen. Am ersten Tag spielte er in vier Wettfahrten seine körperlichen Vorteile aus und lag zwischenzeitlich auf dem dritten Platz. Der leichte Wind am zweiten Tag brachte am Ende Platz sechs. Dass er mit Ludwig Ploen, der im Laser Radial an nur 4 von 6 Wettfahrten teilnahm und dennoch Gesamtrang 8 belegte, trainiert hat, zahlt sich immer mehr aus. Nina Müller und Mads-Ove Pagel im Laser 4.7 mussten sich ebenso wie Theo Ranis und Alban Romanus im Laser Radial mit hinteren Plätzen begnügen, weil sie nach Kenterungen aufgaben. Hier gewann Senior Thorsten Whyk.

„Wir sind insgesamt mit der Veranstaltung sehr zufrieden und hoffen, es hat den Seglern gefallen. Gerne möchten wir 2019 wieder so viele Segler auf dem Inselsee und beim WVG begrüßen. Manche Trainer haben für das nächste Jahr schon Unterkünfte reserviert und ziehen unsere Regatta anderen Revieren vor – ein großartiges Kompliment“, zog der WVG‑Vorsitzende Peter Anders ein Fazit.

Schon in rund drei Wochen veranstaltet der WVG 1928 e. V. mit Ranglistenregatten der Piraten und den olympischen Finn-Dinghys um „Nebelbeil“ und „Nebelwelle“ erneut Segelwettkämpfe auf dem Inselsee. Dann werden amtierende Europa- und Weltmeister nach Güstrow kommen.

 

Ergebnis – „Optimist B“:
1. Elisabeth Rabe (Schwerin) 14 Pkt.
2. Lina Hartenberger (Hohen Wieschendorf) 15 Pkt.
3. Moritz Borowiak (Schwerin) 19 Pkt.
:
37. Tim Bennet Krings (WVG 1928 e.V.) 127 Pkt.
38. Alexander Regener (WVG 1928 e.V.) 135 Pkt.
41. Marie Bark (WVG 1928 e.V.) 154 Pkt.

Ergebnis – „Laser 4.7“:
1. Philipp Rathmann (Schwerin) 5 Pkt.
2. Neele Luisa Nagel (Wismar) 14 Pkt.
3. Henriette Maeth (Schwerin) 24 Pkt.
:
6. Elias Edelberg (WVG 1928 e.V.) 34 Pkt.
10. Nina Müller (WVG 1928 e.V.) 49 Pkt.
11. Mads-Ove Pagel (WVG 1928 e.V.) 50 Pkt.

Ergebnis – „Laser Radial“:
1. Thorsten Wyk (Niedersachsen) 8 Pkt.
2. Tim Bradtke (Warnemünde) 15 Pkt.
3. Felix Schießer (Wismar) 18 Pkt.
:
8. Ludwig Ploen (WVG 1928 e. V.) 34 Pkt.
14. Theo Ranis (WVG 1928 e.V.) 70 Pkt.
15. Alban Romanus (WVG 1928 e.V.) 70 Pkt.


Jörn-Christoph Jansen

Thomas Sachs hat ein Video gedreht. Zu sehen ist es hier:

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