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Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e. V. stellt Wettfahrtkomitee für drei Klassen

Auch wenn die Nikolausregatten in der gesamten Republik noch bevorstehen, ist die Segelsaison 2018 praktisch Geschichte. Zum ersten Mal nach der 81. WARNEMÜNDER WOCHE im Juli dieses Jahres trafen sich am vergangenen Samstag die Organisatoren, Wettfahrtleiter und die Jury, um auszuwerten, aber vor allem um 2019 vorzubereiten. Der Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e. V. (WVG) war durch Jörg Hillenberg, Carsten und Jörn-Christoph Jansen vertreten.

Die 82. WARNEMÜNDER WOCHE wird vom 6. bis 14. Juli 2019 stattfinden. Sportlich werden die Weltmeisterschaft der J22-Kielboote und die Raceboard Worlds der Surfer sowie der Laser Europa Cup die Höhepunkte sein. Neben Wettfahrtkomitees aus Rostock, Warnemünde, Berlin, Potsdam, Schwerin oder Sylt werden auch die Güstrower erneut dabei sein.

„Der Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e. V. wird auch 2019 Co-Ausrichter der WARNEMÜNDER WOCHE bleiben. Gerade vor einer Woche war die Resonanz auf der Mitgliederversammlung deutlich. Wir stehen hinter der WARNEMÜNDER WOCHE. Sie ist die größte Sportveranstaltung Mecklenburg-Vorpommerns“, erläutert der WVG-Vorsitzende Peter Anders.

Nach der vorläufigen Klassenplanung wird der WVG in beiden Wochenhälften je ein Wettfahrtkomitee stellen. Für das erste Wochenende werden die ehemals paralympischen Segler der Bootklasse 2.4mR vor Hohe Düne auf den Kurs geschickt. Im 2.4mR können behinderte und nichtbehinderte Segler gegeneinander segeln. „Für die gehandikapten Segler ist der Standort Hohe Düne mit seinen breiten Stegen perfekt. Im Segelsport funktioniert Inklusion bestens. Die Segler freuen sich immer auf dieses Event“, weiß Jörg Hillenberg, der schon selbst in der Klasse gesegelt ist und in Plau am See jedes Jahr eine der größten 2.4mR-Regatten leitet. In Warnemünde wird er Carsten Jansen als Stellvertreter unterstützen.

Am zweiten Wochenende zeichnet sich der WVG dann für die olympische Finn-Dinghy-Klasse und die 420er nordwestlich vor Warnemünde verantwortlich. „Gerade für die 420er werden viele Meldungen erwartet, weil im Oktober 2019 vor Warnemünde auch die Deutschen Meisterschaften stattfinden werden“, weiß Wettfahrtleiter Carsten Jansen.

„Dass der WVG die Klasse der 420er betreuen darf, ist Ehre und Herausforderung zugleich, denn Warnemünde hat auch den Zuschlag für die Jugendeuropameisterschaften vom 1. bis 7. August 2020 bekommen. Die Blicke richten sich also auf diese Bootsklasse. Gemeinsam mit den 470er Jugend- und Masterseuropameisterschaften werden dann 400 Boote mit 800 Seglern sowie 200 Trainern und Betreuern erwartet“, so Dr. Jörn-Christoph Jansen, der seit 2009 Teil der Internationalen Jury der Warnemünder Woche und seit 2016 deren Chairman ist. Auch für 2019 ist ihm diese Aufgabe übertragen. „Wir werden ein Team von mindestens 16 Schiedsrichtern aus wenigstens 12 Nationen zusammenstellen. Unsere Planungen sind schon sehr weit“, blickt der Jury-Chairman voraus.

Auch das Team des WVG wird neben Wettfahrtleiter Carsten Jansen und Stellvertreter Jörg Hillenberg aus bis zu 15 Personen bestehen. Auf Start- und Zielschiff und auf den Motorbooten werden Helfer gebraucht. „Vielleicht werden wir uns auch externe Unterstützung aus Bremen oder Cottbus holen, aber den Kern bildet ein Team aus Güstrowern“, feilt Carsten Jansen an der Besatzung für 2019.

Wenn nach den ersten drei Wettfahrttagen drei Tage Ruhepause sein werden, sind die WVG-Helfer beim Packen der Lunchpakte, an der Bootsslip oder beim Getränkeausschank im Einsatz. „Ob im Wettfahrtkomitee, in der Jury oder als Landhelfer – alle machen das ehrenamtlich und nehmen dafür Urlaubstage“, so Peter Anders, der in Warnemünde als Segler dabei sein wird, denn die Piraten kehren nach einjähriger Pause 2019 zurück auf die Ostsee.

Jörn-Christoph Jansen

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