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WVG begrüßte 56 Segler zum 8. Güstrower Einhandpokal

Am Wochenende startete der Güstrower Einhandpokal auf dem Inselsee. Bereits zum 8. Mal lud der Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e. V. (WVG) Segler der Jugendklassen Optimist und Laser zu sich auf den Inselsee. Seinen Namen verdankt der Pokal, weil nur Bootsklassen geladen sind, die von einer Hand gesegelt werden bzw. mit einer Person besetzt sind.

Bereits vor Beginn zeichnete sich eine sehr gute Beteiligung ab: 56 Jugendsegler aus Schwerin, Rostock, Wismar, Greifswald, Plau am See, Röbel und Waren fanden den Weg nach Güstrow. Mit 36 Booten war die Klasse Optimist am stärksten vertreten, aber auch die Laser-Klasse brachte 20 Segler an den Start.

„Das Meldeergebnis lag erneut über 50 Booten. Auf diesem Meldeniveau möchten wir die Regatta auch in Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft etablieren. Dass der Landeskader der Laser zum zweiten Mal in Folge in Güstrow segelt, zeigt auch den Stellenwert“, so Peter Anders, Vorsitzender der WVG.

Die Farben des gastgebenden WVG vertraten insgesamt neun Optimistensegler. „Wir trainieren zwei Mal in der Woche immer mittwochs und freitags. Unsere Jüngsten haben dieses Jahr angefangen oder schon zwei Jahre Erfahrung“, erläutert Ludger Jacobs, Jugendobmann des WVG.

Gut vertreten war der WVG auch bei der Klasse der Laser. Erstmals trat Marie Bark (13 Jahre), die erst im Laufe der Saisonbeginn aus dem Optimisten umgestiegenen war, bei den Laser 4.7 (Segelfläche 4,7 qm) an. Nina Müller (15 Jahre), Mads-Ove Pagel (14) und Elias Edelberg (13), die alle drei nur eine Saison im Laser 4.7 gesegelt waren, starteten nun ebenso wie Alban Romanus (21) im größeren Laser Radial (Segelfläche 5,7 qm).

Am Sonnabend zeigte sich der Inselsee spätsommerlich mit leichten Winden um 1-2 Beaufort. Die größte Herausforderung für die Segler lag darin, die optimalen Windstreifen zu erwischen. Als nach der 3. Wettfahrt der Wind ganz ausblieb, war unerwartet früh Feierabend. Am Sonntag war der Wind etwas frischer bei 2-3 Windstärken, sodass noch zwei weitere Wettfahrten gesegelt werden konnten.

Die fünf Wettfahrten bei den Optimisten gewannen vier verschiedene Segler aus Schwerin. Die beste Konstanz wies dabei August Altmayer (12) vom Schweriner Segler-Verein 1894 e. V. auf, der den 8. Einhandpokal vor Vereinskamerad Timeon Rieckhof (10) und Kaja Marschewski (12, SV Mecklenburgisches Staatstheater e. V.) gewann. Tim Bennet Krings (10, WVG) wurde auf Platz 7 bester Güstrower.

Aber auch die weiteren WVG-Optisegler schnitten überwiegend erfreulich ab: Luiz Paul Antes (11) verfehlte die Topten nur um 3 Punkte und wurde 11. Karl-Ferdinand Stieblich (11) auf Platz 13, Bruder Franz-Theodor (9) auf Platz 18 und Laura Sophie Antes (9) als 19. belegten gute Mittelfeldplätze. „Die Steigerung zum letzten Jahr ist sehr erfreulich Das Potential ist da. Alle unsere Optisegler haben ein oder zwei Einzelplätze in den Topten. Mit ein bisschen mehr Konstanz, die nur über Training und Wettkampfpraxis erlangt werden kann, sind die Leistungen auch weiterhin steigerungsfähig“, weiß Ludger Jacobs aus Erfahrung.

In den Klasse Laser 4.7 setzte sich Sherine Kern (14, Waren) mit nur einem Punkt knapp vor Martin Erdmann (14, Warnemünde) durch. Marie Bark, die im letzten Jahr erst im Opti begann und für die in diesem Jahr schon der Umstieg folgte, zahlte ein bisschen Lehrgeld und wurde Siebte. Bei den Laser Radial lief es für die Güstrower durchwachsen. Mads-Ove Pagel (14) landete als Neunter im hinteren Mittelfeld. Mit einem 3. Platz in der 4. Wettfahrt deutete er an, welches Potential er hat. Auch Nina Müller (15) ließ mit zwei guten Einzelplatzierungen aufhorchen. Philipp Gläser (36, Yachtclub Wieck e. V.) gewann am Ende drei von fünf Wettfahrten und setzte sich vor Tim Bradtke (16, Warnemünde) durch. Noch bessere Güstrower Platzierungen wären durch Balder und Thor Henke (Segelverein Güstrow e. V.) möglich gewesen, die jedoch nur drei der fünf Wettfahrten mitsegeln konnten.

„Insgesamt sind wir mit der Veranstaltung sehr zufrieden und hoffen, es hat insbesondere den Seglern gefallen. Als Gastgeber haben wir mit 14 Teilnehmern so viele wie noch nie an den Start geschickt. Gerne möchten wir 2020 wieder viele Segler auf dem Inselsee und beim WVG begrüßen“, zog der WVG‑Vorsitzende Peter Anders ein positives Fazit.

Schon in rund drei Wochen veranstaltet der WVG 1928 e. V. mit Regatten der Piraten und der olympischen Finn-Dinghys um „Nebelbeil“ und „Nebelwelle“ sowie erstmals mit den O-Jollen um die „Nebelkanne“ erneut Segelwettkämpfe auf dem Inselsee. Dann werden amtierende Europa- und Weltmeister nach Güstrow kommen.

Ergebnisse

Optimist B:
1. August Altmayer (Schwerin) 7 Pkt.
2. Timeon Rieckhof (Schwerin) 8 Pkt.
3. Kaja Hellen Marschewski (Schwerin) 15 Pkt.
:
7. Tim Bennet Krings (WVG 1928 e.V.) 31 Pkt.
10. Jirka Wiesenberg (Einheit Güstrow) 36 Pkt.
11. Luiz Paul Antes (WVG 1928 e.V.) 39 Pkt.

Laser 4.7:
1. Sherine Kern (Waren) 6 Pkt.
2. Martin Erdmann (Warnemünde) 7 Pkt.
3. Jelle Schwarze (Rostock) 13 Pkt.
:
6. Balder Henke (SV Güstrow) 21 Pkt.
7. Marie Luise Bark (WVG 1928 e. V.) 25 Pkt.

Laser Radial:
1. Philipp Gläser (Greifswald) 5 Pkt.
2. Tim Bradtke (Warnemünde) 14 Pkt.
3. Tim Köppe (Rostock) 15 Pkt.
:
8. Thor Henke (SV Güstrow) 25 Pkt.
9. Mads-Ove Pagel (WVG 1928 e.V.) 30 Pkt.
10. Nina Müller (WVG 1928 e. V.) 35 Pkt.


Jörn-Christoph Jansen

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