Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e.V., An den Bootshäusern 13, 18273 Güstrow info@wvg1928.de

WVG lädt Segler zum Saisonfinale auf den Inselsee

Coronabedingte Absagen, auch Jugendsegler fehlen wegen Teilnahme an IDJM

Die coronabedingt kurze Segelsaison neigt sich schon wieder dem Ende. Noch bevor in rund zwei Wochen das traditionelle Absegeln stattfindet, bilden hochrangige Regatten den Abschluss der Segelsaison auf dem Güstrower Inselsee: Unter der Regie des Wassersport-Vereins-Güstrow 1928 e. V. (WVG) finden die 17. Auflage des „Nebelbeils“ der Klasse Pirat und die 10. Auflage der „Nebelwelle“ der olympischen Finn-Dinghys statt.

Wenige Tage vor dem ersten Startschuss stehen 30 Meldungen bei den Piraten und 13 Meldungen bei den Finn-Dinghys zu Buche. Insgesamt werden bis zu 75 Segler nach Güstrow kommen. „Wir haben erneut eine Meldegrenze erlassen müssen. Insgesamt möchten wir nicht mehr als 45 Boote haben, um unser Hygienekonzept auch realisieren zu können. Aufgrund der Coronalage in Tschechien und nun auch in Berlin haben drei Boote ihre Teilnahme leider schon absagen müssen“, erklärt der WVG-Vorsitzende Peter Anders.


Nehmen Kurs auf die Deutsche Jugendmeisterschaft: Marie Bark (l.) und Maurice Bachmeyer (r.)

Bei den Finn-Dinghys geht André Budzien vom Schweriner Yachtclub e. V. wieder als Favorit an den Start. Von den bisherigen neun Nebelwellen seit 2011 gewann André Budzien, der Anfang September auch Deutscher Meister der Klasse „OK Dinghy“ wurde, alleine sieben Regatten. „Es ist besonders schön, dass nach Güstrow auch viele junge Finnsegler kommen. Ich freue mich schon, wieder auf dem Inselsee dabei zu sein“, zeigt sich Budzien, dessen Meldung als erste einging, mit Vorfreude. Den Favoriten Budzien wollen Dirk Zilius (Ribnitz) und Erik Schmidt (Sternberg) ärgern. Auch Carsten Niehusen (Schwerin), der das Segeln in Güstrow erlernte, will um die Podestplätze segeln. Die Güstrower drücken Günter Strüwing die Daumen, der als einziger WVG-Segler im Finnfeld dabei sein wird.

Bei den Piraten ist das Feld wahrlich meisterschaftswürdig. Neben den Titelverteidigern und dreifachen Deutschen Meistern Ines und Thomas Heldt (Teterow), werden die Vizemeister 2020 aus Güstrow, Andreas und Martin Ebel, sowie auch die Drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft in Röbel/Müritz, Björn und Marc Helms (Berlin) an den Start gehen. Schließlich startet mit Lukas Brüning (Kiel) auch noch der der EM-Dritte 2019 mit Europameister Julius Raithel (Hamburg) an der Vorschot.

Neben diesen Spitzenseglern wird ein breites Verfolgerfeld erwartet. So darf man auf das Abschneiden des dreifachen Europameisters in der O-Jolle Donald Lippert mit Ehefrau Phyllis (Berlin) gespannt sein, die 2018 schon das Nebelbeil gewannen. Mit Marko Anderssohn (Cottbus) wird der Deutsche Meister von 2006 sein Comeback geben. Schließlich wird auch Altmeister Karl-Herrmann Wildt (Berlin) mal wieder in Güstrow an den Start gehen.

Neben Andreas und Martin Ebel (WVG) ruhen die heimischen Hoffnungen auf Peter Anders/Peter Bark (WVG) und Jens Bauditz/Susanne Thiel (WVG). Nach fast einem Jahr Pause gehen auch Magnus Hillenberg (WVG) und Johannes Hain (SV Einheit Güstrow) wieder gemeinsam an den Start. Aus dem Landkreis Rostock muss man schließlich auch die ehemaligen Junioreneuropameister Benjamin Schnepf/Fabian Jäckel (Teterow) und Frank Martens/Uwe Sauer (Teterow/SV Einheit Güstrow) auf dem Zettel haben.

„Weil die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft verschoben werden musste, liegt sie nun parallel zu unserer Regatta. Deshalb fehlen unsere Jugendsegler, denn die Teilnahme an der Meisterschaft in Hamburg hat Vorrang. Wir sind sehr stolz, dass sich nach mehreren Jahren wieder Segler des WVG für die Jugendmeisterschaft qualifiziert haben“, zeigt sich Peter Anders (WVG) erfreut. Mit Mads-Ove Pagel/Kay Schmidbauer und Maurice Bachmeyer/Marie Luise Bark werden gleich zwei Crews des Wassersport-Vereins-Güstrow 1928 e. V. auf der Elbe bei der IDJM dabei sein.

Insgesamt vertreten 13 Güstrower Segler in 8 Booten die Farben der Barlachstadt im Piraten oder im Finn-Dinghy. Sowohl bei den Finn-Dinghys als auch bei den Piraten sind fünf Wettfahrten am Samstag und Sonntag geplant, die von Andreas Möller (WVG) geleitet werden.

Jörn-Christoph Jansen

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