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25./26.05.2013
Am vergangenen Donnerstag haben Benny, Fabi und ich die Boote auf den Doppeltrailer verladen, da mein Bus nach einer Panne in der Werkstatt steht und Benny sich bereit erklärt hatte, mich mitzunehmen. (Danke Benny!) Freitag gegen 17 Uhr sind wir dann nach Berlin aufgebrochen. Als wir abends ankamen, haben wir nur noch den Doppeltrailer abgehangen und sind dann weiter gefahren zu Benny‘s Wohnung.

Samstag früh haben uns die Segler-Frauen vom Segel-Club-Karolinenhof e.V. mit einem tollen Frühstück - mit allem drum und dran für nur 2€ - empfangen. Das war echt klasse. Im Anschluss haben wir unsere Boote aufgetakelt und sind zur Eröffnung gegangen, die auch kurz und schmerzlos war. Dann hieß es "Ablegen“

Wir gingen mit Zwölf Piraten an den Start, was ein kleines, überschaubares Feld war. In der ersten Wettfahrt wurde eine Runde gesegelt - immer schön an der Insel vorbei… Wer den Langen See in Berlin kennt, weiß um seine Tücken: das ganze Feld schiebt sich an dieser Stelle wieder zusammen und alles wird wieder neu gewürfelt. Auf diesem See spielt es keine Rolle, welchen Vorsprung man sich ersegelt hat. An dieser Stelle beginnt die Wettfahrt sozusagen von vorn. Für den Führenden ist es ein Graus und für die Letzten eine Freude :-) In dieser Wettfahrt gewannen Piet und sein Peterle (GER 4382), gefolgt von Jürgen Freiheit und Juliane Hofmann (GER 4393).

In der zweiten Wettfahrt hat sich der Wettfahrtleiter entschlossen, uns auf den großen Kurs zu schicken. Das hieß, zwei Runden (Was meiner Meinung nach viel zu lang war). Beim Start sind alle Boote (bis auf Sascha und ich, GER 4200) am Startschiff gestartet. Verstanden habe ich die anderen nicht, da die Tonne absolut bevorteilt war und so gingen wir für einen kurzen Augenblick in Führung. Aber wie es bei diesem See so ist, holte uns das Feld wieder ein. Neben der Problematik mit der Insel muss man auf dem Langen See auch noch die Berufsschifffahrt und zahlreiche Schlepper berücksichtigen. Die halten voll drauf zu und wer bis dahin nicht das Weite gesucht hat, hatte richtig Pech. So erging es uns. Ein Schlepper fuhr vorbei und ließ uns nicht wenden, so dass wir uns wieder hinten einreihen mussten. In dieser Wettfahrt gewannen verdient wieder unser Piet und Peter, gefolgt von Greg Wilcox und Birgit Freiheit. Dritter wurde unser Glückloser Benny mit Fabi (GER 4419), der diesen Tag immer führte und vor Zieleinlauf wieder zurückfiel.

Ich habe vergessen zu erwähnen, dass es zu Beginn der ersten Wettfahrt angefangen hatte zu regnen und es nicht mehr aufhörte… und auch bis Sonntag früh nicht mehr aufhören sollte.

Es folgte die dritte und letzte Tageswettfahrt. Es starteten wieder alle am Startschiff, bis auf einen :-) Wir fuhren nur eine Runde. Sascha und ich führten bis kurz vor dem Ziel, dicht gefolgt von Benny und Fabi, die uns dann jedoch einholten. Aber wenn sich zwei streiten, freut sich ja bekanntlich der Dritte (und manchmal auch der noch Vierte)... Piet fuhr an uns beiden vorbei, sowie das Boot "der arme Ritter“, der das Rennen dann auch gewann. Piet wurde 2., gefolgt von Benny. Vierter wurden Sascha und ich.

Im Regen haben wir die Boote zugedeckt, waren noch fix Duschen und ab ging es zum Public Viewing, Dortmund gegen München.

Am Sonntag saßen wir in großer Runde beim Frühstück und es wurde beschlossen, dass bei dem wenigen Wind und dem anhaltenden Regen erst einmal Startverschiebung gesetzt wird. Gegen Mittag hörte dann der Regen auf und alle verluden ihre Boote.

Es gab noch eine schöne Siegerehrung mit Pokalen und Urkunden. Piet und Peter gewannen das Goldene Beil, gefolgt von Benny und Fabi.

Auf der Heimfahrt hatten wir noch eine Reifenpanne am Doppeltrailer, die uns anderthalb Stunden kostete. Aber dank der netten Berliner Polizei, die uns super geholfen hat, konnten wir unseren Heimweg fortsetzen.

Ludger Wetzke (GER 4200)


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