Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e.V., An den Bootshäusern 13, 18273 Güstrow info@wvg1928.de

Hobie 16 ermittelten Deutschen Meister in der Lübecker Bucht Niendorf/Timmendorf

von Micha (und Auszug aus Jahrbuch „Raumschots“ 2019)

Nachdem ich 12 Jahre nicht bei einer Deutschen gefahren bin und diesmal fast vor der Haustür gesegelt wurde, fragte ich Stefan, ob wir es mal versuchen wollten.

Ich zog am Donnerstag das Boot hin und Stefan stieß von Hamburg dazu. Nach dem es eine Weile gedauert hatte bis der Schlepper-Jeep den Trailer an den Strand gezogen hatte, platzierte ich mein Schlafauto am näheren Parkgelände und Stefan konnte ganz dicht am Eventgelände einen Zeltplatz finden.

43 Teams haben zur Meisterschaft gemeldet. Mein Ziel ist, es bei den wie hier hochkarätig besetzten Regatten, einen guten Mittelplatz zu erreichen, d.h. 21. oder 22. wäre schön.

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„An drei Regattatagen wurden durch die Wettfahrtleiter Fritz Klocke und Peter Rosehr zehn Wettfahrten bei unterschiedlichsten Windbedingungen geboten. Starkwind-Experten kamen ebenso auf ihre Kosten wie die Akteure mit dem richtigen Windriecher bei schwer kalkulierbaren Bedingungen.

Nach zwei Wettfahrten im mittleren Wind wurde die Flotte im dritten Rennen am letzten Gate in der nachlassenden Brise kräftig durchgewürfelt, als die Motorboote mit der Bahnänderungsflotte die Durchfahrt erheblich erschwerten. Auf die absolute Spitze hatte das indes nur geringen Einfluss. Jens Goritz/Katrin Wiese-Dose ließen zwei Siegen einen sechsten Platz folgen, um danach wieder auf die Erfolgsspur einzubiegen. Ob im stärkeren Wind des zweiten Tages oder in der flauen Brise zum Abschluss, immer waren Goritz/Wiese-Dose in der Spitze zu finden. Sechs Siege sammelten sie in den zehn Wettfahrten ein, kein Rennen beendeten sie schlechter als Platz sechs.

Trotzdem blieb es bis zum  Abschluss spannend. Die Verfolger Lauritz Bockelmann/Jenny Zenner hatten zwar „nur" zwei Tagessiege,  brachten aber keine Platzierung schlechter als Rang drei in die Wertung ein. Doch mit dem Sieg in der finalen Wettfahrt, die auf der Zielkreuz mit Drehern und Windstrichen noch einige Überraschungen bereithielt, stellten Jens Goritz/Wiese-Dose den IDM-Sieg vor Bockelmann/Zenner sicher. Detlef Mohr/Karen Wichardt konnten durch einen elften und einen zwölften Platz im Verlauf der Serie nicht mehr in diesen Zweikampf eingreifen.

Zufrieden konnten die Hauptorganisatoren Carsten und Ulrike Schermer auf die Meisterschaftstage zurückblicken. „Wir hatten sehr positive Resonanz. Die Location war toll, der Wind hat alles geboten. Und geregnet hat es fast nur, wenn gesegelt wurde. Zu den Abendveranstaltungen war es immer trocken", resümierte Carsten Schermer. Damit war auch für eine gute Stimmung gesorgt - in einem All-inclusive-Umfeld. Denn während der Wettfahrttage wurden die Segler vollverpflegt, und trotz der engen Gegebenheiten in dem Fischerort Niendorf und einer weiteren Veranstaltung in der Gemeinde war es gelungen, eine kostenfreie Campinggelegenheit in unmittelbarer Nachbarschaft zu Vereinsgelände und Strandliegeplatz zu organisieren.

Mit 13 Mannschaften in der U23-Wertung hatte die IDM eine große Jugendflotte zu bieten.“
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Tja, wie lief es bei uns? Bei den vorderen 15 Booten besteht für uns keine Chance was zu holen. Zu wenig Regatten, jedes Manöver müsste perfekt sitzen, der Start, aber auch die Grundgeschwindigkeit lassen noch viel Luft nach oben.

1. Wettfahrt 27., ja wir müssen uns wohl erst finden.
2. Wettfahrt 15. jää Klasse.
Dann mit 20/21/24/20 weiter, jo solide und gut gekämpft und daaaaann 7. Wettfahrt 7. ja ja ja. Es folgte die 8. Wettfahrt, mit dem 13. ins Ziel, wir waren stolz. Bis 2 Sekunde später uns der Wettfahrtleiter zurief, wir haben Tonne 2 vergessen zu runden, na Klasse. Dann nochmal hoch zur Tonne und so kam der 35. (immerhin nicht letzter) und gleichzeitig unser Streicher raus.

Leider gibt es hier bei der Meisterschaft auch nur einen Streicher und das bei 10 Wettfahrten. Die 9. Wettfahrt 17. und 10. Wettfahrt 13. ja jetzt läufts. So konnten wir am Ende mit einem 20. Platz unser Ziel erreichen und sind sogar in der ersten Hälfte.

Insgesamt hat das Segeln und auch das Drumherum Spaß gemacht und wir haben gekämpft.

Ich hoffe der Film wird auf unserer Seite erscheinen. Wo das Bild am Ende weiß wird, sind wir nicht gekentert, sondern die Welle hat die Kamera umgehauen.

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