Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e.V., An den Bootshäusern 13, 18273 Güstrow info@wvg1928.de

Bericht zur IDJM der Piraten

von Mads-Ove Pagel

Samstag, 10.10.2020
Am Morgen des 10.10. sind wir - Kay, meine Eltern und ich - um 8 Uhr aus Güstrow losgefahren. Wir alle waren aufgeregt auf die IDJM. Nach dem wir 4 Stunden Auto gefahren sind, sind wir endlich in Hamburg angekommen. Das erste, was wir gemacht haben, war das Aufbauen des Bootes. Nachdem Aufbauen haben wir die Zelte aufgestellt und uns von meinen Eltern verabschiedet. 18 Uhr war die Steuermannsbesprechung die natürlich unter „Coronakomfort“ stattfand. Es wurde betont, dass an den Abenden um Abstand gebeten wird. Abends haben sich alle während einer Pizza kennengelernt.

Sonntag, 11.10.2020
Sonntag war der erste Segeltag. Alle Teams waren angespannt und wollten unbedingt ihre beste Leistung zeigen. Der Start war um 9:30 Uhr angesetzt und alle Teams standen pünktlich 7:30 Uhr auf.

8 Uhr hat der nette Koch des Vereinsrestaurants Nelson das Restaurant aufgeschlossen und für einen kleinen Preis leckere belegte Brötchen gemacht. Nachdem alle gestärkt waren, ging es auch schon aufs Wasser. Aufgrund der Ebbe und Flut konnte man leider auch erst gegen 9 Uhr rausfahren. Auf dem Wasser wurde sich eingesegelt und die Boote getrimmt. Der Wind an diesem Sonntag meinte es gut mit uns und blies mit schönen 10-12 Knoten über die Elbe. Alle Wettfahrten dieses Tages liefen ohne Proteste ab und natürlich auch ohne Frühstarts. Kay und ich waren leider sehr unzufrieden mit unserer Leistung und haben uns für den zweiten Tag mehr vorgenommen. Wer aber sehr zufrieden war, waren Marie und Maurice mit einem gesamten 11. Platz an dem Tag. Nachdem wir alle an Land gekommen waren, gab es eine leckere heiße Suppe zum Aufwärmen. Dann ging es zur Nachbesprechung unseres MV-Teams mit Andreas Ebel und es wurden Fehler behoben bzw. geklärt. Am Nachmittag/Abend gingen viele Segler in die Stadt und haben beim Asiaten Abendbrot gegessen. Aber auch ein Teil der anderen blieb auf dem Zeltplatz und machten sich einen schönen Resttag mit Musik.

Montag, 12.10.2020
Aufstehen - so hieß es um 8 Uhr morgens. Alle Teams sind müde aufgestanden und guckten verzweifelt auf das Wasser. Was war? Es war nichts zusehen. Nur Nebel. Man konnte nicht mal 10 Meter weit gucken, was natürlich das Segeln schwermacht. Aber erstmal gab es wieder lecker Frühstück bei Nelson. Nachdem leckeren Frühstück wurden die Boote fertiggemacht und wir hatten wieder unsere Vorbesprechung. Kay und ich hatten viel vor, aber wie sollten wir unsere Ziele und eine Wettfahrt durchsetzen? Wir waren irgendwie frustriert. Aber kurz bevor die Ebbe zurückkam, kam die Nachricht: Der Nebel ist weg! Eine Wettfahrt schaffen wir noch! Raus mit euch! Alles ging blitzschnell; wir haben uns umgezogen und sind rausgefahren. So fair die Wettfahrt auch war, wir waren schon wieder unzufrieden im Gegensatz zu Maurice und Marie, die sich ein Platz weiter hochgekämpft haben. Naja, morgen wird besser, dachten wir uns. Dascha hatte auch an diesem Tag Geburtstag und wir sind alle zusammen am Abend mit ihr bei „Peter Pan“ Essen gewesen. Am Abend ging die Geburtstagsfeier dann auch schon los. Natürlich unter Einhaltung der Coronaregeln.

Dienstag 13.10.2020
Um 8 Uhr war wieder allgemeines Aufstehen und Frühstück. Nach dem Frühstück bauten wir unser Boot auf, um nicht zu spät aufs Wasser zu kommen. Um 10:00 Uhr war anschließend die Vorbesprechung der Teams aus Mecklenburg-Vorpommern mit Andreas Ebel. Später um 10:30 Uhr fuhren die ersten Teams auf die Elbe. Mit gutem Wind überquerten die Boote rasch das Fahrwasser und segelten sich ein. Für diesen Tag waren 3 Wettfahrten angesetzt, welche auch schnell gesegelt waren. Anschließend wurden Boote abgebaut, Mittag gegessen und Nachbesprechungen geführt. Der Rest des Tages verlief relativ ruhig (relativ). Es wurde Musik gehört, man hat sich über die Wettfahrten unterhalten, Karten gespielt oder ist in die Stadt gegangen. Als es anfing zu dämmern, wurde die Musik etwas lauter und die Feierstimmung kam auf.

Mittwoch 14.10.2020
Heute war die letzte Wettfahrt und Kay und ich waren zusehends angespannter. Nach der Vorbesprechung der Teams aus MV mit Andras Ebel fuhren die ersten Boote aufs Wasser. Mit viel Wind waren eventuelle Kenterungen von noch nicht so erfahrenen Crews (u. a. uns) zu erwarten, aber dennoch meisterten fast alle Teams die Wettfahrt ohne Kentern. Nachdem alle ihre Boote an Land gebracht hatten, holten sich viele das vom BSC gestellte Essen und fingen an die Boote abzubauen. Als dann um 14:30 Uhr die Siegerehrung stadtfand waren manche Crews fast abreisebereit. Allerdings fehlten bei der Siegerehrung die Medaillen aufgrund von Komunikationsschwierichkeiten. So gegen 17:00 Uhr verließen die ersten Crews das Vereinsgelände und weitere folgten.

Im Ganzen kann man sagen, dass es eine schöne Deutsche Jugendmeisterschaft war. Und nächstes Jahr findet die IDJM am Ratzeburger See mit der JEM statt.

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