Wassersport-Verein-Güstrow 1928 e.V., An den Bootshäusern 13, 18273 Güstrow info@wvg1928.de

Ostseetörn Herbst 2020

von Carsten Jansen

Vorwort:
Wir haben als WVG 1928 e.V., bzw. eine Reihe von Mitgliedern, schon tolle Segeltörns gemacht. Auf der Ostsee, im Atlantik, auf der Nordsee, im Mittelmeer und sonstewo auf dieser Welt. Martin hat damals von unserem ersten Törn nach der Wende ein tolles Logbuch geschrieben, wir haben gemeinsam mit Henning eine CD bespielt vom Antigua Törn 1999, Jürgen hat eine tollen Vortrag über seine Atlantiküberquerung gehalten. Ansonsten leben diese Törns nur vom Hören und Sagen.

Es wäre schön wenn wir dort mehr Aktivitäten hätten, um auch anderen Mitgliedern unseres Vereins diese Seite des Segelns zugänglich zu machen. Ich weiß, es kostet Zeit, aber evtl. wäre es ja auch eine Möglichkeit das Logbuch oder Auszüge daraus auf unserer WEB-Site zu veröffentlichen.

Mit anderen Worten unser Verein hat so viel Meer als nur den unumstritten schönsten Inselsee dieser Welt.

Vorspiel:

Als ich von Jürgen erfuhr, dass er einen Ostseekurztrip mit Ballam plane, habe ich nachgefragt, ob ich auch teilnehmen könnte. Ja klar war die Antwort. Ich war schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr mit einem Dickschiff gesegelt. So konnte dann endlich ein von mir lang gehegter Wunsch umgesetzt werden. Toll, dass ich dabei sein darf. Natürlich stand auch dieser Törn unter Corona Einfluss, denn unser Ziel Dänemark entwickelte sich gerade zum Hotspot.

Jürgen klärte das telefonisch mit dem Auswärtigen Amt, die ihm da sagten, dass es nicht empfehlenswert wäre den Großraum Kopenhagen anzusteuern, denn diese Region wäre ein Risikogebiet, alles andere wäre ok. Nach Kopenhagen wollten wir ohnehin nicht, dafür war das berühmte Ballamsche Zeitfenster viel zu klein. Rund Rügen, Ballams Wunschtörn, war nach der avisierten Wetterlage dito aus Zeitfenstergründen nicht machbar. Also Kurs Dänemark – aber der Weg ist das Ziel!

30.09.2020 Start in Güstrow
Kurz nach 17:00 Uhr klingelte mein Mobil. Jürgen: Wo seid ihr, wann seid ihr hier? Ich: Hi, ich soll Ballam um 18:15 Uhr zu Hause abholen, denn der hat heute noch den vollen Tag gearbeitet. Jürgen: Ja klar! Dann wie vereinbart so gegen 19:00 Uhr am Rondell Hohe Düne. Ihr ruft mich kurz vor Eintreffen, also wenn ihr durch Markgrafenheide durch seid, an. OK, moken wi. Abschied von zu Hause mit den üblichen Verhaltenshinweisen, viel Spaß und kommt gut zurück. Küsschen, bye, bye. Hatten wir eigentlich genauso vor. Hole also Ballam wie vereinbart ab. Klamotten, Schlafsäcke und ganz wichtig unser Proviant incl. Getränke wird verladen. Wir brummen los. Vorfreude macht sich breit. Sonniger Feierabend. Keine Verkehrsprobleme. Wir durchfahren Nackedonien, rufen wie vereinbart Jürgen an, besetzt. Wir erreichen Hohe Düne rufen Jürgen erneut an, immer noch besetzt. Hmm…, wir erreichen das Rondell, da steht er und telefoniert.

Wer ist dran – gestenreiche Erklärung, weil Gespräch wird fortgesetzt – uns ist klar, kann nur die Regierung sein? OK, irgendwann nachdem wir die Bollerwagen (waren gar keine, waren ja nur Einachser, Bollerwagen hört sich aber besser an) beladen haben ist das Gespräch beendet - war die Regierung – dafür haben wir natürlich erfahrungsgemäß großes Verständnis. Ballam macht sich mit dem Gepäck auf in Richtung Liegeplatz B 52 zur „ISA II“ unser Quartier und Segelboot für die nächsten vier Tage. Jürgen und ich bringen die Autos auf die Parkplätze. Kommen dann am Steg B an. Weit gekommen ist unser Ballam nicht. Denn Fischer Bohn und sein Boot liegen als Hindernisse, natürlich Positive im Weg. Wir müssen auch an Bord, …irgendwie hatte Jürgen das angedeutet, das wir vermutlich nicht an Jürgen 2 oder besser Jürgen 1 vorbeikommen würden. Na ja, warum auch. Begrüßung, Small Talk - Auswertung Lasereuropacup, Törnplanung, Wettererwartungen, Tipps, Historie, Erinnerungen, wir kramen in der Rumpelkammer. Ja, wir Mecklenburger können was erzählen.

Die Törnplanung war im Übrigen wie folgt: Ziele sollen am Donnerstag Nykøbing /Falster, am Freitag Nystad, am Sonnabend KB (Kühlungsborn) sein und Sonntag Rückkehr nach Hohe Düne. Diese Route wurde auf Grund der Windprognose gewählt und erschien ohne größere Anstrengungen auch machbar.

Ursprünglicher Plan, noch etwas essen zu gehen, wird verworfen, die Zeit rennt. Irgendwann runter von Bord, den Bollerwagen mit Gepäck, Klamotten und Fressalien hat die Dunkelheit verschluckt. Aber er steht und wartet. Alle Klamotten an Bord gebracht, der „Isa II“ natürlich, nicht auf die „Chrisbo“, dem Schiff von Jürgen 1. Proviantcheck, Würstchen und Bier sind unser Abendbrot. Kurz Ankunftstelefonate nach Hause, gut angekommen, gehen nun gleich schlafen usw. Dann erfolgt der Gegenbesuch, die Erinnerungen aus der Rumpelkammer werden fortgesponnen (dem Pessimisten sei gesagt: Da ist noch Stoff für Jahre drin und wenn alles erzählt ist, fangen wir von vorne an – einschränkend muss allerdings erwähnt werden, wenn es uns dann noch gibt, aber da sind wir unverbesserliche Optimisten!). Irgendwann muss auch der härteste Steher in die Heia.

Wir tun das dann auch. Der Eigner, Skipper, Atlantiküberquerer, Schiedsrichter und neuerdings auch Socialising Director bei Internationalen Segelevents im Vorschiff, Ballam im Salon und ich im Achterschiff. Ballam verteilt Ohrstöpsel, ich brauche aber keine, mir macht mehr die Webasto-Heizung zu schaffen. Denn als ich am nächsten Morgen die Tiefschlafphase in ungewohnter Umgebung verlasse, verfolgt mich ein Geräusch - ssst….Pause…. ssst…. Pause….ssst….Pause…, wie man sich doch auf so ein Geräusch konzentrieren kann. Ich suche die Ohrstöpsel, finde sie aber nicht – meine Ordnung ist einfach umwerfend. Blick zur Uhr, na ja, zu Hause wäre ich schon aufgestanden.

01.10.2020
Wie beschrieben Erwachen so gegen 07:00 Uhr. Verhalte mich ruhig. Zum ssst… kommen noch andere Geräusche, menschliche, die Crew erwacht scheinbar. Liegeplatz direkt am Toilettenponton. Toll. Alle Morgengeschäfte gründlich erledigt. Dann machen Ballam und ich Frühstück, der Skipper checkt das Wetter, macht den Kurs usw. Es war Nebel, der sich jetzt langsam hebt. Auch ein wenig Wind ist zu spüren. Aufklaren, fertig machen zum Ablegen. Um 10:15 Uhr Ablegen im Yachthafen Hohe Düne.

Unter Motor raus aus dem Yachthafen, Tampen bleiben an Takelpfählen und auf dem Steg. Kurz nach der Mole setzen wir die Segel. Leichter Wind aus Südost mit Vorhersage des Auffrischens . Nebel hat sich gehoben, die Sonne hängt aber noch hinter Nebelschleiern, es ist kühl. Wir segeln so um die 3 bis 4 kn in Richtung Gedser. Der Wind frischt weiter auf, bei der Querung der Fahrwassertrennung ist eine Menge von Motorschiffen unterwegs, wir stellen uns darauf ein. Es ist schon interessant wie viele Frachtschiffe doch unterwegs sind und mit welchen Geschwindigkeiten sie sich bewegen. Wir segeln inzwischen auch mit halbem Wind unter Vollzeug so um die 6 bis 6,5 kn. Die Fähren der Königslinie laufen je zweimal an uns in Bb vorbei. Mochte gerne wissen was der Flettnerrotor auf der „Kopenhagen“ bringt. Muss ich wohl mal Google befragen.

Gegen 13:30 Uhr kommt die Mielke-Bake in Sicht. Mielke-Bake? Was ist das? Ich erkläre: Diesen Namen haben wir uns für die rote Wetterstation kurz vor Gedser nach der Wende und den ersten Dänemarkbesuchen ausgedacht. Dort hinein wollten wir den Stasichef Mielke setzen, damit er den DDR-Bürgern, später den EX-DDR- Bürgern bei ihren Besuchen zuwinken und über sein Schaffen und Wirken nachdenken könne. Zugegeben eine inhumane Zumutung zumal die Kormorane und Möwen dieses Ding auch in Beschlag genommen haben. Wir segeln dicht daran vorbei, es stinkt bestialisch nach Kot und Fisch…vielleicht doch nicht so ein schlechter Ort zum Nachdenken….

Kurz nach 14:00 Uhr passieren wir die Einfahrt Gedser in Steuerbord. Wir bewegen uns genau auf dem Tonnenstrich ….Rums sagt es - wir sitzen fest. Fock weg. Der Wind drückt uns auf die Flachwasserzone. Maschine an, Kahn schräge fahren und versuchen wieder in Richtung Fährrine zu kommen. Anfangs sieht es gar nicht gut aus, aber irgendwann sind wir frei. Ich habe in Gedanken schon die grinsenden dänischen Fischer mit dem Tampen in der Hand, die Runterziehprämie vor Augen gesehen… Also einen weiten Bogen fahren, nach Nord ausholen sich ruhig dicht an die Mole ran trauen. Einen Mann auf Ausguck stellen zwischen den beiden grünen Fahrwassertonnen fahren. Aber jetzt geht es in den Guldborgsund, das Fahrwasser zwischen den dänischen Inseln Lolland und Falster, nach Nyköbing. Es ist wieder grau und windiger geworden. Das windige kommt uns entgegen, das graue nicht. Ballam macht eine seine berühmten Suppen aus der Tüte oder auch mehreren, mit viel Geschick verlängert und angereichert vor allem mit Knobi, Würstchen u.a.m. Wir genießen die warme Zwischenmahlzeit. Machen gute Fahrt, müssen wir auch, wir stehen unter Zeitdruck, denn wir müssen zu einer bestimmten Uhrzeit den Brückenhiev in Nykøbing erreichen, um in die Stadtmarina einlaufen zu können. Ab Oktober sind die Brückenöffnungszeiten reichlich ausgedünnt. Irgendwann müssen wir die Segel abschlagen das Fahrwasser wird immer schwieriger, immer enger und immer flacher. Zum Glück haben wir einigermaßen Büchsenlicht, denn der ganze Sund ist mit Stellnetzen übersät, die meisten sind mit schwarzen Flaggen gekennzeichnet aber auch einige mit roten. Die passen nicht so recht zur Betonnung. Manchmal haben wir nur 30 cm Wasser unter dem Kiel. Da wird man dann schon nachdenklich.

Interessant die Häuser am Sund. Alte, wenig neue, sanierte, unsanierte. Wenn saniert oder neu, dann mit viel Glas und viele sehr einsam stehend. Tolle Lage oder doch zu einsam? Überhaupt eine schöne Tour, die ich noch nie gesegelt bin. Sozusagen eine Jungfernfahrt, für Ballam auch, Jürgen hat sie in umgekehrter Richtung am Anfang des Sommers mit Isa befahren. Ist uns also sozusagen um eine Erfahrung voraus.

Wir meistern dieses idyllische Gewässer und sind um 16:30 Uhr vor dem Hindernis. Langsam nähern wir uns der „Kong Frederik d. IX.“ - Brücke, die 1963 nach 3 Jahren Bauzeit in Betrieb genommen wurde. Der Internetausdruck sagt uns: Nächster Brückenhiev ist um 16:53 Uhr. Sehen zwei rote Lichter an der Brücke, es steht aber keine Uhrzeit auf der Digitalanzeige, Personal ist aber zu sehen. Wir verlassen uns voll auf die dänischen Tugenden, die den deutschen ja ähnlich sind aber mehr Gelassenheit und weniger Hektik ausstrahlen. Das überträgt sich auch auf deutsche, wenn man im Ländle ist. Es donnern mehrere Züge über die Brücke, dito Autos, wenig Fahrräder. Wieso eigentlich so wenige Fahrradfahrer hier im Fahrradland? Dann Schaltet die Brückenampel pünktlich um 16:53 Uhr auf dreifach rot. Wat nu? Wir warten, denn mit dreifach rot kann man, können wir wenig anfangen, wenn man irgendetwas überlesen hat. Wir warten also auf grün. Es wird nicht grün - Stattdessen ertönt es aus einem Lautsprecher: Etwas schneller bitte! Jürgen legt den Hebel nach vorne. Wir passieren die Brücke und nehmen Kurs auf die Marina neben dem Getreidesilo im Marinavillage. Gleich der erste südwärts gelegene und wohl auch fast einzige freie Liegeplatz ist unser. Wir vermerken beim Anlegen einen ziemlich nach Norden gerichteten starken Strom. Festgemacht gegen 17:15 Uhr, Anlegersluck, raus aus den Klamotten. Stadtgang - Lidl angesteuert, wir haben zu wenig Brot, denn in der Hohen Düne gab es im Hafenmeisterbüro nur Brötchen, die wollten wir nicht. Mit Einkauf erobern wir Nykøbing. Ich kenne die Stadt recht gut, bin hier vor 60 Jahren das erste Mal und vor zwei Jahren das letzte Mal gewesen. In der Stadt hat sich so einiges getan. Einiges altes vertrautes ist weg, anderes neues ist entstanden. Insgesamt ein positiver Eindruck von der Entwicklung. Dito auch die Wohnungen im Marinavillage - Glas, Beton, großzügig, durchsichtig. Preis??? Mit Blick auf den Sund sind es bestimmt keine Sozialwohnungen.

Wir suchen eine Gaststätte und entscheiden uns für ein Restaurant auf dem Markt mit dem Bärenbrunnen. Namen nicht gemerkt, es könnte das Ritz Café & Cocktailbar (Ritz – hochtrabender Name) sein. Das Haus war vor einigen Jahren eine Brandruine, jetzt, wie der Name sagt, ein Café und Restaurant über zwei Etagen. Speisekarte sieht gut aus. Die Coronaregeln werden hier sehr streng eingehalten. Wir müssen am Tresen bestellen, wie auch später bezahlen. Es wird regionales Bier angeboten, es darf probiert werden, es schmeckt, wir ordern ein dunkles regionales Bier. Ich frage nach dem „Blå Nykøbinger“, ein lokales Bier, was es hier in Uraltzeiten gab. Das kannte die junge Kellnerin aber nicht. Bestellung: Ballam Fisch, Jürgen ein Beefburger, ich ein Oksefilet. Wir schlürfen unser Bier. Dann kommt das Essen - Riesenberge - es schmeckt. Mein Oksefilet ist ziemlich rare. Aber es liegt auf einem Stein, der superheiß ist und auf dem man offensichtlich sein Stück Fleisch in den Garzustand bringen kann, wie man es möchte. Tolle Idee, es funktioniert. Berge von Beilagen, die schaffen selbst gute Esser, wie wir, nicht ganz. Ich gerate auf Grund meines heißen Steins ins Schwitzen. Das sind die richtigen: Beim Essen schwitzen, beim Arbeiten frieren. Wir bezahlen, sind erstaunt, es ist für dänische Verhältnisse durchaus preiswert! Das ruft nach Weiterempfehlung…wie hieß die Lokalität noch Mal? Wir trollen uns in die Heia. Noch einen gemütlichen Absacker, Bettschwere ist erreicht. Gute Nacht!

02.10.2020
So gegen 7:00Uhr allgemeines Crewerwachen. Die Webasto war nicht an, habe das ….ssst auch nicht unbedingt vermisst, oder konzentriert man sich auf ein Geräusch wenn es denn nicht da ist, um es hören zu wollen. Wie das Quietschen der Straßenbahn in der Großstadt, das man nicht mehr hört, aber es dann vermisst wenn es fehlt….aber da können wir Provinzler ja ein Glück nicht mitreden.

Also von Bord mit den Waschutensilien in Richtung Nasstrakt. Irgendetwas stimmt nicht beim Abstieg vom Boot. Ist viel einfacher, weil es zur Kaikante tiefer liegt. Ein Blick zum Pegel, der genau am Molenkopf der Marina direkt an unserem Liegeplatz, angebracht ist. Gestern ein Plus von 10 cm heute Morgen ein Minus von 10 cm. Eigentlich wollen wir ja den Guldborgsund zurück in Richtung Nystad segeln. Hmm, hieße ja stellenweise nur 10 cm Wasser unterm Kiel. Na ja, erst mal den Körper aufklaren, frisch machen Essen fassen usw. So in etwa machen wir das in aller Ruhe.

Gegen 10:00 Uhr haben wir schon ein Minus von 17 cm. Wir klaren auf, Jürgen führt Telefonate mit Bohne, mit der Brücke. Alle meinen:  Abwarten das Wasser kommt zurück. Der von der Brücke sagt aber noch den Nachsatz: Es geht gerade so, aber ich kann ihnen das nicht garantieren.

Ok, Stadtgang angesagt, denn wir sollten für Jürgen 1 noch Zigarren der für ihn angemessenen Marke „Royal“ mitbringen. Wir finden nach meiner Erinnerungswegführung den besagten Zigarrenladen, der auch Whisky führt. Sympathischer exzellent deutsch sprechender Verkäufer. Den Bestand der Marke „Royal“ soll Bohne über den Sommer hier in Nykøbing schon weggeschmökt haben, deshalb wurden die Preise auf 140 Kronen/Zigarre erhöht und prompt blieb die Nachfrage aus, also „Royal“ nicht zu bekommen. Ja mein lieber Jürgen 1 das ist Marktwirtschaft, hättest du dich mal ein wenig zurückgehalten. Aber ein Ersatzprodukt wird angeboten, soll genauso gut sein, aber billiger. Über diese Aussage kann nur Bohne richten. Es wurden drei gekauft + eine Flasche Whisky. So am Freitagmorgen kurz nach der Ladenöffnungszeit ein guter Start, der Verkäufer ist gut gelaunt und wird die Deutschen noch mehr lieben (so wir hoffen). Bohne du musst beim nächsten Nykøbingtörn beim Zigarrenverkäufer unbedingt Bericht erstatten.

Ich frische Im „Menu“ (dat i s ne Kophall gleich am Hafen, würde der Fischer sagen) noch mein dänisches Spezialproviant auf, damit kann ich dann zu Hause glänzen (vorweg: War auch so!). Wir lieben dänische Spezialitäten, die es selbst im Hundenetto bei uns leider nicht gibt. Also eine Reise nach DK ist immer auch eine kulinarische Versorgungsreise.

Wir machen uns zurück zum Schiff. In der Marina sind einige Segler dabei ihre Schiffe abzuriggen, ich packe mein dänisch aus, und wir befragen die noch mal zu unserem Vorhaben in Richtung Süd nach Nystad zu segeln. Wir haben einen Tiefgang von 1,90 m. Einer von ihnen sagt, habe ich auch, ich fahre auch bei diesem Wasserstand, aber ich kenne die Fahrrinne. Er gibt uns noch Tipps, wie wir die Fahrrinne angehen sollen. Er sagt aber auch, für euch vielleicht nicht so eine gute Idee. Ein anderer sagt, segelt doch einfach außen rum (also im Uhrzeigersinn), da habt ihr schönen Wind. Womit er recht hat, aber genau aus Ost, d.h. wir müssen direkt gegen an. Nicht so prickelnd. Beide meinen das Wasser kommt wieder, aber wann….ja das wissen sie auch nicht.
Wir kommen zum Schiff, der Pegel ist weiter gefallen! Unsere Entscheidung ist damit auch gefallen. Statt Nystad ist der Zielort Stubbekøbing am Grönsund. Es ist 11:30 Uhr. Wir klaren auf und legen um 11:45 Uhr ab. Sehr starker Strom auch im Hafen aus Richtung Süd, der das Ablegen nicht vereinfacht. Kurz darauf sind wir draußen, Vollzeug und den Guldborgsund in Richtung Nord bei Wind aus Ost mit 20-22 kn runter oder hoch, besser ist wohl hoch, denn wir segeln ja nach Norden. Fahrwasser ist wieder streng einzuhalten ist aber wesentlich tiefer, in der Mitte im Schnitt 4-5 m unter dem Kiel. Hier fahren auch Kümos und Kleinfrachter.

Herrliches Wetter, anfangs bedeckt später kommt die Sonne raus und es wird deutlich wärmer. An den Ufern wird es immer einsamer. Keine Häuser mehr nur Natur. Kein Schiffe, kein Entgegenkommer, kein Überholer, wir haben den Guldborgsund ganz für uns allein. Ein erhebendes Gefühl.

Irgendwann häufen sich die Anrufe aus Deutschland - welch eine Störung in dieser Naturidylle! Die Zulassung für einen Anhänger wird gebraucht. Liegt zu Hause bei mit, Monika weiß Bescheid.
Jürgen 2 stellt ein Lifebild in den Vereinschat. Das wird als Lifebild angezweifelt und als Archivbild angesehen. Beweisfotos müssen her. Dieses Mal muss ich herhalten.  Ja, was man heute alles elektronisch machen kann….also unentdeckt und fern der Heimat ist nicht mehr.

Wir überqueren den Autobahntunnel Rødby - København. Irgendwann danach mit hartem Anlieger nach Nordost in Richtung Guldborg, dem Namensgeber das Sundes. Wir streichen das Groß und packen es ein, denn der Wind wird rauer. Wir nähern uns der nächsten Brücke in Guldborg, der Guldborgsundbrücke (auch bekannt als Christian der 10. Brücke) Baujahr 1934, die für uns geöffnet werden muss. Guldborg, heißt nach meiner Übersetzungsversion Goldburg. Kann man sich gut vorstellen, das hier vor ein paar Jahrhunderten der Rubel rollte, wenn man von Insel zu Insel wechseln musste, aber das ist meine Interpretation, die durch nichts belegt ist.

Vor der Brücke sichten wir ein anderes Segelboot. Es macht den Anschein, dass es auch durch die Brücke passieren will, aber es wechselt wohl nur von dem Yachthafen auf der Backbordseite zum Yachthafen auf der Steuerbordseite der Brücke. Wir nähern uns der Brücke, denn wir kennen keine Öffnungszeiten. Da geht das Fenster auf: Wollt ihr durch? Ja, die Brücke geht hoch, wir passieren. Bedanken uns durch eine Winken, also wir wurden nicht abkassiert.  Soviel zur Goldburg. Heute vielleicht nicht mehr zum Goldschürfen geeignet. Aber Natur pur. Corona kann dich hier am A…sche lecken, wenn du vorwiegend auf See bleibst. Idyllische Lage. Uns begegnet endlich mal ein Segelboot, das in Richtung Guldborg segelt. Ansonsten sehr ruhig hier, nach wie vor sonnig, Zeit für eine Ballamsche Zwischenmahlzeit, die immer gut tut.

Wir müssen weiterhin auf die Flachwasserstrecken achten, aber es ist genügend Wasser da. Also immer schön im Fahrwasser in Richtung des Smålandfarvandet (Smålandfahrwasser) bleiben, das ist kurz vor der Insel Seeland im Südwesten. Das Kreuzen und die Bindung an das Fahrwasser verlängern die Wegstrecke um mehr als zwei Drittel. Es ist jetzt 14:00 Uhr. Bis zur Storstrømsbroen, die die Insel Falster mit der Masnedø (Masnedinsel) verbindet, sind es noch ca. 10 sm Luftlinie. Das Fahrwasser wechselt vom Smålandfarvandet in den Storstrøm. Wir müssen bei auffrischendem Wind aufkreuzen. Wir kreuzen auf, Wind frischt weiter auf, wir haben jetzt so zwischen 22 bis 28 kn. Plötzlich ein Knall, das Vorstag schwabbelt im Wind, wir gehen auf achterlichen Kurs, um die Last aus dem Rigg zu nehmen. Wo liegt die Ursache? Kurzer Check, dann entdeckt Jürgen, dass die Tallje des Achterstags durch die Klemme gerutscht ist. Klemme defekt oder Tampen zu dünn bzw. zu abgenutzt. Achterstag angeknallt, im Hafen soll die Tallje gewechselt werden. Fast an gleicher Position haben Jürgen 2 und Isa in diesem Sommer eine Fock zersegelt, soll Jürgen nicht nur Positivpunkte gebracht haben.

Verstehen wir.

Wir fahren jetzt nur noch mit verkleinerter Fock. Machen trotzdem zwischen 5 bis 6 kn Fahrt. Die Brücke kommt nur langsam näher. Nach unserer Schätzung müssten wir sie zwischen 17:00 bis 17:30 Uhr passieren. Die Brücke hat Segelhöhe, wurde 1937 in Betrieb genommen, ist über 3000 m lang und hat zwei Autofahrspuren und eine Eisenbahnspur. Das Segeln zieht sich hin. Wahrscheinlich kämpfen wir auch zusätzlich mit starkem Strom. Da wir die die gesegelte Geschwindigkeit über Grund wohl nicht ganz stimmen. Auf der Backbordseite ist eine riesige Industriebaustelle. Ob Google uns verrät was dort entsteht? Vordingborg ist die nächste größere und auch anheimelnde Stadt in der Nähe der Storstrømsbroen (Vorweg, Google hat mir nicht verraten was dort entsteht). Wir haben kurz vor 17:00 Uhr die Insel Masnedø Bb querab. Motor starten, Fock weg und gegen an. Nochmal Bohne kontaktiert, welche Hinweise er uns geben kann, falls wir doch nach Vordingborg ablaufen müssen. Macht er, meint aber, versucht doch noch unbedingt Stubbekøbing zu erreichen die 10 sm habt ihr dann morgen schon weg. Wir rechnen. Recht hat er, der alte erfahrenen Fahrensmann. Fahrt über Grund ist bei Volllast der Maschine manchmal nur 1,5 kn, dann wieder 4 kn, im Durchschnitt kommen wir wohl auf 3,5 kn. Das bedeutet zwischen 19:30 und 20:00 Uhr werden wir Stubbekøbing erreichen können. Wir passieren die Storstrømsbroen.

Für die Strecke zwischen der Storstrømsbroen und der Farøbroen benötigen wir genau eine Stunde bei fast kompletter Volllast des Motors. Die Farøbro ist die Autobahnbrücke weiter östlich. Genau genommen sind es zwei Brücken, eine von der Insel Falster auf die Insel Farø, dem Namensgeber der Brücke und zwischen Farø und Seeland. Sie sind ca. 1700 m lang und wurden 1985 in Betrieb genommen.

Ja, die Dänen tun unwahrscheinlich viel für die Infrastruktur und damit ihr wirtschaftliches Überleben. Auch naturell sieht es verträglich aus. Ob dem so ist, mögen die dänischen Grünen bewerten. Die meisten Dänen scheinen damit zufrieden zu sein. Wenn aber man so die Brücken mit Personal und die schmalen und niedrigen Fahrwasser betrachtet und dann ins Kalkül setzt, welche Aufwände in das Betreiben und den Erhalt derselben gesteckt werden muss, da kommen schon Fragen auf, ob die Dänen das dauerhaft für die Segler und Touristen durchalten werden angesichts der Sparzwänge überall. Hoffentlich noch so lange wie wir darin herumsegeln dürfen.

Nach der Farøbroen müssen wir einen südöstlichen Kurs fahren, können so für ca. 20 min mit der Fock segeln, steigert unsere Geschwindigkeit wieder auf Nähe 7 kn. Die Welle ist wesentlich kleiner kommt unserer Bootsgeschwindigkeit entgegen, aber der Strom aus Ost ist mächtig gewaltig (so würde Egon sagen, nein Kjeld), wahrscheinlich ist immer noch ablaufendes Wasser in Richtung West. Es wird dunkler, noch können wir uns orientieren.

Das Fahrwasser vor Stubbekøbing ist natürlich wieder anspruchsvoll, vor allen Dingen bei Wind aus Ost um 23 bis 28 kn und aufkommender Dunkelheit. Es gibt aber ein grünes Richtfeuer, das in die Hafeneinfahrt des Industriehafens geleitet. Trotzdem haben wir Bordscheinwerfer und alle Leinen und Fender klar. In den Yachthafen segeln wir bei dieser Windrichtung und den Sichtverhältnissen lieber nicht. Wäre sicherlich ruhiger gewesen aber auch riskanter. Laufen also um 19:20 Uhr im Industriehafen ein, finden noch einen Liegeplatz zwischen Schleppern und Baggern. Es ist inzwischen dunkel geworden. Wir setzen Vorleinen Achterleinen Spring und alle Fender zwischen Steuerbord und der Kaikante, es ist sehr unruhig. Anlegerdrink. Dann ab zum Frischmachen. Im Hafen ist alles tot. Windgeräusche, Kabbelwasser, es quietscht und schamfielt, ächzt und stöhnt und pfeift und heult, also doch nicht tot, nur Menschenleer. Außer uns keine Seele. Als wir an Bord zurückkehren stellen wir fest, dass sich die Spring an der scharfen Kaikante (frischer Beton) durchscheuert. Wir bauen Bretter darunter u.a. Tricks. Vorweg: Das Ganze hielt tatsächlich bis zum nächsten Tag.

Dann Abendbrot, Grog und ab in die Heia, denn am 03.10.2020 müssen wir früh raus, wenn wir den Ritt nach KB schaffen wollen, um dort den Tag der deutschen Einheit zu feiern. Na eigentlich werden wir ihn auf stürmischer Ostsee begehen.

Wir erwachen, die Geräusche sind die Gleichen. Kontrolle der Leinen - alles ok, das Wasser ist wieder da, es schwappt jetzt wohl zurück. Die Kaikante und Deck sind jetzt fasst eins, also ca. 10 bis 20 cm höheres Wasser als gestern. Frischmachen, kurzes warmes Getränk, ablegen mit Spring. Wir kommen klar und laufen um 8:08 Uhr aus dem Industriehafen in Stubbekøbing in Richtung Ost aus. Maschine wieder unter Volllast anfangs 3 bis 4 kn dann manchmal im Grønsund nur max. 1,5 kn. Es ist hier zwar manchmal in der Mitte des Fahrwassers ungewohnte 17 bis 18 m einmal sogar 30 m tief, aber das Fahrwasser sollte man einhalten. Wir knüppeln gegen an, es gibt Frühstück unter harten Bedingungen. Wir laufen unter Motor ca. 3 h, in Höhe des an Land liegenden Marie Grubbe Mindesten können wir östlich abfallen nehmen die verkleinerte Fock dazu und machen wieder Fahrt (unter Motor hatten wir nur noch 1,5 kn bei Volllast erreicht), in dem stark strömenden Sund. Der Grønsund öffnet sich, die offene See ist erreicht, es ist rau, schöne Welle 25 bis 32 kn, Spitzen bis 35 kn. Wir folgen dem Tonnenstrich, da plötzlich Alarm über die Funke. Jürgen übergibt das Ruder an mich, Ballam hat den Alarm ausgestellt. Jürgen will aufklären. Es kommen aber keine weiteren Meldungen. Irgendwann später will jemand wissen was los war oder ist (Dänen). Wir können den aber fast nicht hören, die Gegenstelle ist gut zu verstehen, weiß auch nicht was los ist, sie hätten aber eine deutsche  Segelyacht mit Kurs Ost gesehen. Also offensichtlich glücklicherweise alles im Lot. Jürgen übernimmt wieder das Ruder. Wir knüppeln weiter bis zur Höhe Untiefe Hesnᴂs, dann Kurs Südspitze Falster mit gutem Abstand zur Küste. Es orgelt und ist anstrengend. Ich entledige mich des Mageninhaltes, der Ring war nicht zu sehen – Glück gehabt. Ballam ist wie eine Mutter zu mir. Danke an die Mitfühlenden an Bord.

Wir machen mit verkleinerter Fock im Durchschnitt 6 kn. Einmal erreichen wir sogar 7,8 kn, wahrscheinlich sind wir in dem Moment die Welle runtergesurft. Nach ein paar sm (gefühlt 100) geht es mir wieder besser. Ein paar Meilen vor der Südspitze Falster übernehme ich das Ruder. Die Südspitze Falster passieren wir kurz nach 13:00 Uhr. Ich bleibe dort am Quirl bis kurz vor Mitte Ostsee. Anstrengend und sportlich. Gefühlt werden alle Muskeln und Sinnesorgane beansprucht. Der Wind lässt etwas nach, nur noch 22 bis 25 kn im Durchschnitt, dazu kommt die Sonne, so kann Segeln also auch sein. Alles hat seinen Reiz. Es gibt in Landnähe zu Deutschland wieder mehr Segelboot. Elefantenklo, Heiligendamm und KB kommen in Sicht. Wir laufen um 17:10 Uhr n der Marina KB nach round about 38 sm im Sturm ein. An Land ist ordentlich was los. Menschenmassen. Corona ist nicht zu sehen. Anlegen und endlich wieder eine Dusche. Hafen ist schön ruhig. Da an Land zu viel los, wir noch viel Proviant in der Kammer haben und auch etwas kaputt sind, beschließen wir statt Essen zu gehen, an Bord zu bleiben und selbst zu brutzeln. Machen wir, es schmeckt hervorragend. Alle drei Köche bringen sich ein.

Heute ist ja der 3.10.2020, vor 30 Jahren wurde nach über 40 -jähriger Teilung die deutsche Einheit vollzogen –ein Glücksfall der Geschichte.

Ich gehöre zu denen, die das Gejammer nicht mögen und auch das Ossi -  Wessi Gehabe und den Neidgedanken nicht unterstütze. Wir Ossis sollten ungeheuer stolz sein auf das, was wir erreicht haben. Auch die Treuhanddebatte und dem Wunsch nach dem Erhalt von maroden nicht konkurrenzfähigen Produkten und Industrien kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenne keinen besseren Weg als den, den die Treuhand gegangen ist. Jedem weiteren Experiment hätten sich die Menschen vermutlich durch die Abstimmung mit den Füßen entzogen. Fehler gab es natürlich, aber wenn ich mich umschaue, sehe ich in der Tat die von Kanzler Helmut Kohl seinerzeit prophezeiten blühenden Landschaften. Letztlich haben wir unsere gesamte Biografie umgekrempelt, unseren Lebensweg radikal verändert, unsere gesamten Lebensbedingungen radikal verändert, haben uns eingelebt und eingebracht in diese für viele offensichtlich fremde Demokratie.

Ohne diese hätten wir diesen Törn so oder gar nicht machen können. Meine erste Reise auf der Ostsee war im Juni 1990. Eingeladen vom Mann meiner Cousine in Dänemark zur Regatta „Rund Seeland“ auf eben einer Granada 375. Jetzt hat sich der Kreis geschlossen, wieder mit einer Granada 375, auf Jürgens Schiff, 30 Jahre nach der Wende unterwegs, dieses Mal gewollt Dänemark, ungewollt rund Falster. Unsere Welt ist nach meinem Empfinden wesentlich größer interessanter und unruhiger, vielleicht auch gefährlicher aber auch verantwortungsvoller geworden. Mein persönliches Fazit: Mich verbindet stolz und Glück mit dem Erreichten seit der Wende. Auch in unserem Verein sind die Fortschritte und Veränderungen sichtbar.
Nach vielen Diskussionen über dit und dat, weniger Worte fielen nur im Sturm östlich von Falster, gehen wir nach einem „03.10.2020 Sluck“ in die Heia und beschließen auszuschlafen. Was wir auch intensiv machen.

04.10. 2020
Erwachen gegen 7:30 Uhr. Frischmachen, Hafenbüro. Ausgiebiges Frühstück mit vielen Eiern, Speck, Zwiebeln und Knobi. Danach um  10:00 Uhr Ablegen in KB. Wind von Süd, Vollzeug. Nach zweieinhalb Stunden um 12:30 Uhr machen wir nach in vier Tagen gesegelten 135 sm am Liegeplatz B 52 in Hohe Düne fest. Über den Wind habe ich berichtet. Nochmal ein kleiner Ballamscher Imbiss, kommt gut! Packen, Aufklaren, Schiff waschen, Tanken fahren usw. Gegen 16:00 Uhr gehen wir von Bord. Bollerwagen, Klamotten verladen, Autos holen, Klamotten rein. Verabschiedung vom Skipper. Ein großer Dank an die Crew, den Skipper und Ballam!!! Danke für das umsichtige und respektvolle Segeln, den Umgang mit dem Wind und den gesegelten Kurs!

Danke, dass ich dabei sein durfte!!! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Goode Wind!

PS: Wer bis hierhergekommen sein sollte, den bewundere ich. Ich wundere mich auch, was man so alles zusammenschreibseln kann. Mir macht das ja bekanntlich Spaß und so kann man Erinnerungen besser konservieren. Leider fehlt einem manchmal die Zeit, aber wenn man denn segelt und aus der Klamottenkiste auspackt fallen einem viele Episoden des Segellebens ein. Meistens bleibt mehr das Positive hängen und das ist gut so. Meine politischen Auffassungen sind meine, andere können andere haben, auch das ist gut so. Es ist wichtig, dass man auch differente Meinungen austauscht, sofern sie normalen demokratischen Grundsätzen entsprechen und Gegensätze akzeptieren und tolerieren. In diesem Sinne wünsche ich allen Gleichgesinnten Goode Wind für die Zukunft und, wie sagt Flint immer: Stoßt an auf die Gesundheit!

Wetter

Statistik

HeuteHeute292
GesternGestern1043
Diese WocheDiese Woche3168
Dieser MonatDieser Monat24957
gesamtgesamt2288591
Max. 26.09.2020 : 1708

Login Form